Wie Fotokunst hilft, den Kopf frei zu bekommen

Kunstprojekt „Schönheit im Wesen – Der Gott in Dir“
in der Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt

— Markus Erhard

Drei Tage lang fand an der Heinrich-Thein-Schule in Haßfurt ein interreligiöses Begegnungsprojekt mit der 11. Klasse der Berufsfachschule für Sozialpflege statt. Wie es in einer Pressemitteilung dazu heißt, handelte es sich dabei um ein Malerei-, Bodypaint- und Fotografieprojekt mit dem Künstler Marian Kretschmer aus Chemnitz im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Haßberge. Es sei initiiert worden von der Jugendsozialarbeit an Schulen in Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes. Der Schwerpunkt lag auf der Inklusion und Integration von Menschen aus unterschiedlichen Ethnien, Kulturen und Bildungshintergründen.

Wie Fotokunst hilft, den Kopf frei zu bekommen: Bilder zum Kunstprojekt „Schönheit im Wesen – Der Gott in Dir“ in der Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt. (Foto: Jessica Flemming/Marian Kretschmer)

Bilder zum Kunstprojekt „Schönheit im Wesen – Der Gott in Dir“ in der Heinrich-Thein-Berufsschule Haßfurt. (Foto: Jessica Flemming/Marian Kretschmer)

Die Jugendlichen beschäftigten sich laut der Mitteilung zunächst mit verschiedenen literarischen Texten zu Lebenssituationen von Menschen und mit Bildbänden, in denen Fotografien aus verschiedenen Kunstepochen zu sehen waren. Im Anschluss sollten die Schüler über die entstandenen Gefühle sprechen und sie mit ihrer momentanen Befindlichkeit vergleichen. Danach durften die Teilnehmer eine Farbe wählen, die sinnbildlich ihren eigenen aktuellen Gemütszustand ausdrückte. Mit dieser Farbe bemalten sie ein Blatt Papier. Zudem sollten die „jungen Künstler“ einen Alltagsgegenstand finden, der ihre aktuelle emotionale Verfassung widerspiegelte.

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Mittel für erste Projekte

„Demokratie leben!“: Erste Projekte der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Haßberge wurden durch den Begleitausschuss genehmigt

— René Ruprecht

Am Dienstag, den 28.05.19 fand die zweite Sitzung des Begleitausschusses der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Haßberge in den Räumen des BRK-Kreisverbands Haßberge statt. In dieser Sitzung wurden insgesamt 10 Förderanträge eingereicht und die Projekte durch die Antragsteller vorgestellt.

Sieben Projekte der Volkshochschule Landkreis Haßberge e.V., die seit dieser Sitzung nun ebenfalls Mitglied des Begleitausschusses sind, wurden durch den Begleitausschuss genehmigt. So werden im Jahr 2019 verschiedene Projekte der vhs im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert und stattfinden. Wie zum Beispiel ein „deutsch-syrisches Filmprojekt“, bei dem im Zeiler Kino die Filme „Mit anderen Augen“ und „Männersache“ gezeigt werden und die Besucher zu einem Perspektivwechsel im Hinblick auf das Frauen- und Männerbild anregen sollen. Des Weiteren bietet die vhs einen Onlinekurs zu den wichtigsten Begrifflichkeiten des Islams an, bei dem aber auch die Werte und kulturellen Kontexte der Islamischen Welt näher gebracht werden sollen.

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Mittel für erste Projekte

Die Demokratie leben und gestalten

Der Landkreis nimmt am Projekt des Bundesfamilienministeriums teil –
“Partnerschaften für Demokratie”

— René Ruprecht

Rassistische und menschenfeindliche Äußerungen und Handlungen gefährden die De­mo­kratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Daher unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Bundesprogramm “Demokratie leben!” bereits seit 2015 Initiativen und Vereine, die sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen. Das deutschlandweite Programm fördert mehr als 600 Projekte mit kommunalen, regionalen und überregionalen Schwerpunkten, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander einsetzen. Im Mai 2018 verkündete Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die Entfristung des Bundesprogramms. Die Fördersumme für das Jahr 2019 beträgt insgesamt 115,5 Millionen Euro.

Demokratie leben und gestalten - MGH besucht Wanderausstelllung

Theresa Krapf (3. von links) vom Mehrgenerationenhaus Haßfurt besuchte mit einer Gruppe die Wanderausstellung “Was glaubst Du denn?! Muslime in Deutschland” in der Auguste-Kirchner-Realschule im Haßfurter Schulzentrum. (Foto: René Ruprecht)

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Die Demokratie leben und gestalten

Bewegung gegen Extremismus

— René Ruprecht

„Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind“, mit diesem Zitat aus der Rede vom ehemaligen Premierminister Winston Churchill am 11. November 1947 im Britischen Unterhaus eröffnete Bürgermeister Günther Werner die erste Demokratiekonferenz in der Haßfurter Rathaushalle.

Bewegung gegen Extremismus

(v.l.n.r) Diskussionsrunde mit Politikerin Birgit Bayer, freiwillig Engagierte im MGH Roswitha Stuhlfelder, BM Günther Werner und stv. Leiterin MGH Lisa Geyer (Foto: René Ruprecht)

Am vergangenen Dienstagabend folgten knapp 40 Bürger, Aktive, Engagierte, Verantwortliche aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung der Einladung, um die Zusammenarbeit aller Akteure in den Partnerschaften für Demokratie im Landkreis Haßberge zu unterstützen. Das Hauptziel ist es, sich für Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Gewalt und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens einzusetzen.

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Bewegung gegen Extremismus

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"Demokratie leben!" im Landkreis Haßberge