Flaschenpfand für den guten Zweck

I have a dream group“ und Rewe starten Spendenaktion für das Mehrgenerationenhaus

Haß­furter Tag­blatt / Wochen­post — 20.04.2015 — Sabine Wein­beer

Die ersten Pfand­bons für die Aktion „Pfand­tastisch spenden“ spendierte Kauf­mann Jür­gen Mück selb­st. Unser Bild zeigt außer­dem (weit­er von links) Dominik Baum, MdB Dorothee Bär und Lan­drat Wil­helm Schnei­der, die die Schirm­herrschaft über die Spende­nak­tion über­nah­men. (Foto: Sabine Wein­beer)

Ganz fan­tastisch fan­den die „I have a dream group“ aus Kirch­lauter und Kauf­mann Jür­gen Mück die Idee „Pfand­tastisch spenden“, die jet­zt im Rewe-Markt in Haß­furt ges­tartet wurde. Die „Dream­er“ aus Kirch­lauter haben sich in den ver­gan­genen Jahren als ideen­re­iche Gruppe, die sich für wohltätige Zwecke ein­set­zt, einen Namen gemacht. Mit der neuen Spende­nak­tion wollen sie die Arbeit des Mehrgeneratio­nen­hauses in Haß­furt unter­stützen.

Wir freuen uns, dass sich die jun­gen Leute bei uns so aktiv ein­brin­gen, wir haben auch schon ein gemein­sames Pro­jekt im Auge, das mit dem Erlös der Aktion finanziert wer­den soll“, freuten sich Gudrun Greger und Simone Ger­uschke vom Mehrgen­er­a­tio­nen­haus.

„Pfand­tastisch spenden“ kann jed­er, der im Rewe-Markt seine Pfand­flaschen zurück­bringt. Gle­ich neben dem Rück­gabeau­to­mat­en hängt der grüne „Briefkas­ten“, in den die Pfand­bons einge­wor­fen wer­den kön­nen, die als Spende gedacht sind. „Wir wür­den uns freuen, wenn wir alle paar Wochen leeren und ein­lösen müssten“, sagt Jür­gen Mück, der diese Aktion gern unter­stützt. (…)

Begeis­tert sind auch Lan­drat Wil­helm Schnei­der und Bun­destagsab­ge­ord­nete Dorothee Bär über die Aktion, für die sie die Schirmherrschaft über­nom­men haben. „Ich bin ja was Pfand­flaschen bet­rifft fast schon mil­i­tant“, beken­nt Bär, die für ihre fün­fköp­fige Fam­i­lie aller­hand an Getränke­flaschen im Umlauf hat.

Dominik Baum und Lukas Mit­tel­staedt von der „I have a dream group“ freuten sich über den gelun­genen Start. Sie wollen das Spenden-Mod­ell land­kreisweit etablieren, mit eini­gen weit­eren Märk­ten sind sie bere­its im Gespräch.

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