»ZusammenWachsen« – Demokratie
im Alltag erleben!

Mehrgenerationenhaus Haßfurt erhält Förderung im bundesweiten Programm: Vor Ort vereint – Für ein starkes Miteinander“

29.01.2026 – P R E S S E B E R I C H T – (Jen­ni­fer Nüßlein)

Haß­furt – Das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt ist ein Ort, an dem Men­schen seit Jah­ren auf­ein­an­der­tref­fen, aus­tau­schen und von­ein­an­der ler­nen. Mit dem neu­en Pro­jekt Zu­sam­men­Wach­sen“ wird die­se Ar­beit nun be­wusst er­wei­tert: Be­geg­nung wird zum Aus­gangs­punkt für ge­leb­te De­mo­kra­tie. Für die­ses Vor­ha­ben er­hielt das Haus eine För­de­rung im bun­des­wei­ten Pro­gramm Vor Ort ver­eint – Für ein star­kes Mit­ein­an­der“ der Än­der­werk gGmbH, aus­ge­wählt aus über 600 Be­wer­bun­gen. Un­ter­stützt wird das Pro­jekt zu­sätz­lich von der Ro­bert Bosch Stif­tung und der Chris­ti­an und Do­ro­thee Bür­kert Stiftung.

Auftaktveranstaltung "ZusammenWachsen" (Foto: Christina Raithel / MGH)

(Foto: Chris­ti­na Rai­thel / MGH)

Das För­der­pro­gramm rich­tet sich ge­zielt an In­itia­ti­ven in klei­ne­ren Ge­mein­den und länd­li­chen Räu­men, in de­nen Orte für Aus­tausch und ge­sell­schaft­li­che Be­tei­li­gung be­son­ders wich­tig sind. Vor Ort ver­eint“ setzt auf nied­ri­ge Hür­den, kur­ze Ent­schei­dungs­we­ge und fle­xi­ble Um­set­zung. Es för­dert Pro­jek­te, die auf die Men­schen vor Ort zu­ge­schnit­ten sind und Brü­cken zwi­schen un­ter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven schla­gen. Ge­nau hier setzt Zu­sam­men­Wach­sen“ an.

Be­geg­nung, Aus­tausch und ge­mein­sa­mes Ler­nen prä­gen die Ar­beit des Hau­ses seit Lan­gem. Mit dem neu­en Pro­jekt wird die­se Ar­beit je­doch ge­zielt ver­tieft: Be­stehen­de An­ge­bo­te wer­den wei­ter­ent­wi­ckelt und zu Räu­men für De­mo­kra­tie. Wir schaf­fen Raum, in de­nen Men­schen ler­nen, Un­ter­schie­de an­zu­neh­men und sich auf die Su­che nach dem zu ma­chen, was sie ver­bin­det“, so die Lei­te­rin des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses Gud­run Gre­ger. De­mo­kra­tie wird hier nicht abs­trakt ver­mit­telt, son­dern er­fahr­bar und er­leb­bar: durch ge­mein­sa­me Ak­ti­vi­tä­ten, krea­ti­ves Ar­bei­ten, Aus­tausch und Ge­sprä­che auf Augenhöhe.

Das An­ge­bot ist viel­fäl­tig und nied­rig­schwel­lig: De­mo­kra­tie­stamm­ti­sche, Le­se­stun­den, krea­ti­ve und in­klu­si­ve Work­shops, mu­si­ka­li­sche For­ma­te so­wie Ak­tio­nen im öf­fent­li­chen Raum la­den be­wusst zum Mit­ma­chen ein – frei­wil­lig und ohne Er­war­tungs­hal­tung. So ent­ste­hen Be­geg­nun­gen, in de­nen Men­schen un­ter­schied­li­cher Ge­ne­ra­tio­nen und so­zia­ler Hin­ter­grün­de auf­ein­an­der­tref­fen, Ver­trau­en auf­ge­baut und un­ter­schied­li­che Per­spek­ti­ven sicht­bar wer­den. Wer teil­nimmt, kann zu­hö­ren, sich ein­brin­gen, re­flek­tie­ren und er­le­ben, wie Ge­mein­schaft ak­tiv ge­stal­tet wird.

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 »Zu­sam­men­Wach­sen« – De­mo­kra­tie
im All­tag erleben! 

Mit Freude, Neugier und ganz viel Entdeckergeist Richtung Schule:

SchuWiDu – Schulkind wirst du“ im MGH Haßfurt


29.01.2026 – P R E S S E B E R I C H T

Haß­furt – Seit Sep­tem­ber be­geis­tert das An­ge­bot Schu­Wi­Du – Schul­kind wirst du“ Vor­schul­kin­der und ihre El­tern im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt im Rah­men des Pro­jekts Eltern­Chan­ceN“. Alle 14 Tage tref­fen sich die Fa­mi­li­en und wer­den von El­tern­be­glei­te­rin Ma­ri­ka Phil­ipp über ein hal­bes Jahr hin­weg spie­le­risch auf den Schul­start vorbereitet.

Sterne entdecken, zählen und staunen – bei einer Geschichte rund um die Sterne sammelten die Kinder spielerisch erste Erfahrungen mit Zahlen. (Foto: Julia Sterlings/ MGH)

Ster­ne ent­de­cken, zäh­len und stau­nen – bei ei­ner Ge­schich­te rund um die Ster­ne sam­mel­ten die Kin­der spie­le­risch ers­te Er­fah­run­gen mit Zahlen.

Ergotherapeutin Caroline Bittner von der Praxis für Ergotherapie Elmar Weinbeer in Haßfurt gibt den Eltern alltagstaugliche Tipps zum Thema Stifthaltung, Motorik und Konzentration. (Foto: Julia Sterlings/ MGH)

Er­go­the­ra­peu­tin Ca­ro­li­ne Bitt­ner von der Pra­xis für Er­go­the­ra­pie El­mar Wein­beer in Haß­furt gibt den El­tern all­tags­taug­li­che Tipps zum The­ma Stift­hal­tung, Mo­to­rik und Konzentration.

(Bei­de Fo­tos: Ju­lia Ster­lings / MGH)

Im Mit­tel­punkt von Schu­Wi­Du“ steht das spie­le­ri­sche Ler­nen, das El­tern und Kin­der nied­rig­schwel­lig und kind­ge­recht an schu­li­sche In­hal­te her­an­führt. Ge­mein­sam ent­de­cken El­tern und Kin­der span­nen­de Lern­wel­ten: Schwung­übun­gen för­dern die Fein­mo­to­rik, For­men wer­den er­forscht, im Zah­len­wald“ wächst ein ers­tes Zah­len­ver­ständ­nis, Lau­te wer­den er­kannt und be­nannt und ers­te Übungs­blät­ter wer­den ge­mein­sam bearbeitet.

Ei­nen be­son­de­ren Mehr­wert für El­tern hat­ten die bei­den Ter­mi­ne mit Er­go­the­ra­peu­tin Ca­ro­li­ne Bitt­ner und Lo­go­pä­din Fa­bio­la Ruß. Bei­de ga­ben wert­vol­le Im­pul­se rund um Vor­schu­le und Schul­vor­be­rei­tung und stan­den den El­tern in of­fe­nen Ge­sprächs­run­den für Fra­gen, Sor­gen und Un­si­cher­hei­ten zur Sei­te – ein An­ge­bot, das sehr ge­schätzt wurde.

Für die Fa­mi­li­en ist Schu­Wi­Du“ ein vol­ler Er­folg: In der neu­en Grup­pe ent­ste­hen Freund­schaf­ten, das so­zia­le Mit­ein­an­der wird ge­stärkt und das Selbst­ver­trau­en wächst von Tref­fen zu Treffen.

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Mit Freu­de, Neu­gier und ganz viel Ent­de­cker­geist Rich­tung Schule: 

In Erinnerungen an Weihnachten eintauchen

Zeitreise ins Gestern“ – demenzsensible Begegnung, Erinnerungen und gelebte Teilhabe

18.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T –   Frie­de­ri­ke Schulz

Im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt fin­det mit dem Be­geg­nungs- und Teil­ha­be­an­ge­bot Zeit­rei­se ins Ges­tern“ ein be­son­de­rer Treff­punkt für Se­nio­rin­nen und Se­nio­ren mit und ohne De­menz so­wie de­ren An­ge­hö­ri­ge statt. Das An­ge­bot wird durch den baye­ri­schen De­menz­fonds des Baye­ri­schen Lan­des­amts für Pfle­ge ge­för­dert und schafft ei­nen ge­schütz­ten Raum für Be­geg­nung, Aus­tausch und ge­mein­sa­me Erinnerungsarbeit.

Beim letz­ten Ter­min des Jah­res stand das The­ma Weih­nach­ten, Fei­er­ta­ge und Tra­di­tio­nen“ im Mittelpunkt. 

In Erinnerungen an Weihnachten eintauchen: Stolz präsentierten die Teilnehmenden die gebastelten Weihnachtssterne. (Foto: Hannah Baunacher/MGH)

Stolz prä­sen­tier­ten die Teil­neh­men­den die ge­bas­tel­ten Weih­nachts­ster­ne. (Foto: Han­nah Baunacher/​MGH)

In ge­müt­li­cher und wert­schät­zen­der At­mo­sphä­re be­ga­ben sich die Teil­neh­men­den ge­mein­sam auf eine Rei­se in die Ver­gan­gen­heit. Er­in­ne­run­gen an frü­he­re Weih­nachts­fes­te, fa­mi­liä­re Bräu­che und lieb­ge­won­ne­ne Ri­tua­le wur­den ge­teilt, neu ent­deckt und mit­ein­an­der ver­bun­den. Das Er­zäh­len per­sön­li­cher Ge­schich­ten und das be­wuss­te Er­in­nern tru­gen dazu bei, schö­ne Mo­men­te wach­zu­ru­fen und Ge­mein­schaft er­leb­bar zu machen.

Be­glei­tet wur­de der Nach­mit­tag von weih­nacht­li­chem Ge­bäck, Kaf­fee und Kin­der­punsch, was zu­sätz­lich zur war­men und ein­la­den­den Stim­mung bei­trug. Im An­schluss an den ge­mein­sa­men Aus­tausch wur­de krea­tiv ge­ar­bei­tet: Mit viel Freu­de und En­ga­ge­ment bas­tel­ten die Teil­neh­men­den Ster­ne als Weih­nachts­de­ko­ra­ti­on. Da­bei ent­stan­den nicht nur klei­ne Kunst­wer­ke, son­dern auch neue ge­mein­sa­me Er­leb­nis­se, die den Zu­sam­men­halt stärkten.

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In Er­in­ne­run­gen an Weih­nach­ten eintauchen 

Kinder entdeckten spielerisch die Welt der Medien

18.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T – Han­nah Baunacher

Mit gro­ßer Neu­gier und eben­so viel Spaß wur­de das neue An­ge­bot Me­di­en­füh­rer­schein“ des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt (MGH) in Ko­ope­ra­tion mit Smart Green City Haß­furt an­ge­nom­men. In den ver­gan­ge­nen Wo­chen er­lern­ten Kin­der der 1. und 2. Klas­se ei­nen be­wuss­ten und si­che­ren Um­gang mit der Welt der Medien.

Kinder entdeckten spielerisch die Welt der Medien (Foto: Hannah Baunacher / MGH)

Die Kin­der freu­en sich mit dem Frei­wil­lig En­ga­gier­ten Ja­kob Rö­der (links)
über den aus­ge­stell­ten Me­di­en­füh­rer­schein (Foto: Han­nah Bau­nacher / MGH)

An drei Sams­ta­gen im No­vem­ber und De­zem­ber be­schäf­tig­ten sich die jun­gen Teil­neh­men­den mit grund­le­gen­den Fra­gen: Wel­che Me­di­en nut­ze ich im All­tag? War­um fas­zi­nie­ren mich be­stimm­te Fi­gu­ren aus Fil­men, Se­ri­en oder Spie­len? Wie funk­tio­niert Wer­bung – und wes­halb wirkt sie manch­mal so ver­lo­ckend? Wel­che Be­deu­tung hat Pri­vat­sphä­re im Internet? 

Durch Ge­schich­ten, Be­we­gungs­spie­le, Grup­pen­übun­gen und krea­ti­ve Auf­ga­ben lern­ten die Kin­der un­ter an­de­rem, ihre ei­ge­nen Me­di­en­er­fah­run­gen zu re­flek­tie­ren, Rol­len­bil­der und In­ter­ne­thel­den kri­tisch ein­zu­ord­nen und Wer­be­bot­schaf­ten bes­ser zu durch­schau­en. Gleich­zei­tig stärk­te die Rei­he wich­ti­ge Kom­pe­ten­zen: Selbst­be­wuss­te Me­di­en­nut­zung, kri­ti­sches Den­ken und ein ers­tes Ver­ständ­nis für di­gi­ta­le Zusammenhänge.

Ent­wi­ckelt und ge­lei­tet wur­de das An­ge­bot von Ja­kob Rö­der, ei­nem Frei­wil­lig En­ga­gier­ten aus dem MGH. Un­ter­stüt­zung be­kam er da­bei von den päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten des MGH. 

So be­tont Han­nah Bau­nacher, So­zi­al­päd­ago­gin und Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin im MGH, wie wert­voll ein be­glei­te­ter Ein­stieg in die Me­di­en­welt und ein frü­her Ein­stieg in die Me­di­en­bil­dung ist: Kin­der wach­sen heu­te selbst­ver­ständ­lich mit ei­ner Viel­zahl un­ter­schied­li­cher Me­di­en auf. Umso wich­ti­ger ist es, dass sie ler­nen, die­se Welt zu ver­ste­hen, zu hin­ter­fra­gen und be­wusst zu nutzen.“

Plätzchenduft und gelebte Vielfalt

im Mehrgenerationenhaus Haßfurt

12.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T – Frie­de­ri­ke Schulz

Im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt wur­de es am ver­gan­ge­nen Mitt­woch be­son­ders weih­nacht­lich: Das wö­chent­li­che MGH-Sprach­ca­fé lud zum ge­mein­sa­men Plätz­chen­ba­cken ein. Seit vie­len Jah­ren ist das MGH-Sprach­ca­fé ein le­ben­di­ger Ort der Be­geg­nung und Integration.

Plätzchenduft und gelebte Vielfalt: Gemeinsames Plätzchenbacken im Mehrgenerationenhaus Haßfurt (Foto: Jennifer Nüßlein)

Ge­mein­sa­mes Plätz­chen­ba­cken im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt (Foto: Jen­ni­fer Nüßlein)

Men­schen, die neu in Deutsch­land sind, und Ein­hei­mi­sche kom­men hier zu­sam­men, um mit­ein­an­der ins Ge­spräch zu kom­men, von­ein­an­der zu ler­nen und den Nach­mit­tag ge­mein­sam zu ge­stal­ten. In­te­gra­ti­on be­deu­tet im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus nicht nur die deut­sche Spra­che zu üben, son­dern durch ge­mein­sa­mes Tun Brü­cken zu bau­en – beim Ko­chen, Bas­teln, Fei­ern oder wie an die­sem Nach­mit­tag beim Backen.

Beim ge­mein­sa­men Plätz­chen­ba­cken steht wie in je­dem Jahr nicht nur die In­te­gra­ti­on im Mit­tel­punkt, son­dern auch die In­klu­si­on. Seit vie­len Jah­ren nimmt die Le­bens­hil­fe Haß­furt an die­ser Mit­ein­an­der-Ak­ti­on teil, die zu ei­nem fes­ten Be­stand­teil des Jah­res­pro­gramms ge­wor­den ist. Die Ko­ope­ra­tion zeigt, wie In­klu­si­on und In­te­gra­ti­on im All­tag ge­lin­gen kann: durch Of­fen­heit, Be­geg­nung auf Au­gen­hö­he und ge­mein­sa­mes Erleben.

Wäh­rend Teig ge­kne­tet, ge­ba­cken und ge­nascht wur­de, konn­ten die Teil­neh­men­den auch Plätz­chen­tü­ten be­ma­len und bun­te Weih­nachts­ku­geln ge­stal­ten, die als klei­ne Er­in­ne­rung mit nach Hau­se ge­nom­men wurden. 

Der Nach­mit­tag mach­te spür­bar, wo­für das MGH-Sprach­ca­fé steht: Men­schen un­ab­hän­gig von Her­kunft, Al­ter oder Be­ein­träch­ti­gung zu­sam­men­zu­brin­gen, Bar­rie­ren ab­zu­bau­en und Viel­falt als be­rei­chernd zu erleben. 

Un­ter­stützt wur­de das An­ge­bot durch das Son­der­pro­gramm Zu­sam­men­halt för­dern, In­te­gra­ti­on stär­ken“, das das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Ar­beit und So­zia­les zur zu­sätz­li­chen För­de­rung von In­te­gra­ti­ons­maß­nah­men auf­ge­legt hat


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»Smart Green City & Sensorik« eröffnet neue Reihe »Grüne Stunde«

05.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T

Thema "Sensorik" im Haßfurter Stadtlabor: Smart Green City Haßfurt (Quelle: Julia Sterlings/MGH)

Die Grup­pe in­ter­es­sier­ter Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dis­ku­tier­te mit Chief Di­gi­tal Of­fi­cer Thors­ten Kempf (rechts) über die Pro­jek­te von Smart Green City Haß­furt (Quel­le: Ju­lia Sterlings/​MGH)

Am 25.11.25 star­te­te im Stadt­la­bor Haß­furt die neue Ver­an­stal­tungs­rei­he Grü­ne Stun­de“ des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses Haß­furt (MGH) in Ko­ope­ra­tion mit Smart Green City Haß­furt. Zahl­rei­che In­ter­es­sier­te folg­ten der Ein­la­dung, um mehr über Smart Green City Haß­furt zu erfahren.

Zum Auf­takt stand das The­ma Smart Green City & Sen­so­rik“ im Mit­tel­punkt. In sei­nem Vor­trag zeig­te Thors­ten Kempf, Chief Di­gi­tal Of­fi­cer der Stadt Haß­furt, wel­che Rol­le mo­der­ne Sen­sor­tech­no­lo­gien für eine nach­hal­ti­ge und wi­der­stands­fä­hi­ge Stadt­ent­wick­lung spie­len. Er gab ei­nen Ein­blick in be­reits rea­li­sier­te An­wen­dun­gen, z.B. Hoch­was­ser- oder Bo­den­feuch­te-Sen­so­ren, so­wie in Pro­jek­te, die sich ak­tu­ell in Pla­nung oder Um­set­zung, wie der Glatt­eis-Sen­sor am Kreis­ver­kehr beim Amts­ge­richt, be­fin­den. Da­bei wur­de deut­lich, wie Da­ten bei­spiels­wei­se aus den Be­rei­chen Um­welt oder Kli­ma dazu bei­tra­gen kön­nen, städ­ti­sche Pro­zes­se zu op­ti­mie­ren und Res­sour­cen ef­fi­zi­en­ter zu nutzen. 

Au­ßer­dem gab Thors­ten Kempf ei­nen Aus­blick auf das kom­men­de Jahr und die an­ste­hen­den Pro­jek­te, z.B. In­fo­steh­len oder Haß­furt-App. Im Hin­blick auf das Ende der För­der­lauf­zeit mit Ab­lauf des Jah­res 2026 be­ton­te Thors­ten Kempf: Ein ent­schei­den­des Ziel ist es, dass Maß­nah­men auch nach Ende ei­ner För­de­rung dau­er­haft für die Haß­fur­ter Be­völ­ke­rung nutz­bar sind.“

Im An­schluss an den Vor­trag ent­wi­ckel­te sich eine rege Dis­kus­si­on. In lo­cke­rer At­mo­sphä­re bei Snacks und Ge­trän­ken stell­ten die Teil­neh­men­den zahl­rei­che Fra­gen. Auch brach­ten sie Ideen und Vor­schlä­ge ein, äu­ßer­ten aber auch Wün­sche und Er­war­tun­gen an die wei­te­re Ent­wick­lung des Pro­jekts. So wur­den bei­spiels­wei­se Trink­brun­nen im Stadt­ge­biet oder ein Park­leit­sys­tem vor­ge­schla­gen und Maß­nah­men zur Hit­ze­r­e­duk­ti­on im Som­mer in der In­nen­stadt ge­for­dert. Das In­ter­es­se der An­we­sen­den zeig­te, wie wich­tig ge­ra­de jene Pro­jek­te sind, die spür­ba­re Ver­bes­se­run­gen im All­tag er­mög­lich und un­mit­tel­bar die Be­völ­ke­rung betreffen.

Au­ßer­dem ver­deut­lich­te die Ver­an­stal­tung, wie wich­tig es ist, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf dem Weg zur Smart City mit­zu­neh­men, sie zu in­for­mie­ren, ihre Vor­schlä­ge und Be­den­ken zu hö­ren und ernst zu neh­men. Die Grü­ne Stun­de“ wird auch in Zu­kunft Pro­jek­te von Smart Green City Haß­furt vor­stel­len, Ein­bli­cke ge­ben und zum Mit­den­ken und Mit­ge­stal­ten ein­la­den. Die nächs­te Grü­ne Stun­de“ wird im Ja­nu­ar statt­fin­den. Ge­naue In­for­ma­tio­nen wer­den recht­zei­tig in der Pres­se bekanntgegeben.

Unterfränkischer Integrationspreis 2025

Das Mehrgenerationenhaus erhält den 3. Preis

26.11.2025 – P R E S S E B E R I C H T – Ju­lia Sterlings 

Das Kunst- und Krea­tiv­an­ge­bot Fa­mi­li­en­KUNST­ban­de des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses Haß­furt ist mit dem 3. Preis des Un­ter­frän­ki­schen In­te­gra­ti­ons­preis 2025 aus­ge­zeich­net worden. 

Preisverleihung Unterfränkischer Integrationspreis 2025 (Foto: Alexander Warkotsch, Regierung von Unterfranken)

Preis­ver­lei­hung Un­ter­frän­ki­scher In­te­gra­ti­ons­preis 2025
(Foto: Alex­an­der War­kot­sch, Re­gie­rung von Unterfranken)

Die Fa­mi­li­en­KUNST­ban­de ist ein of­fe­nes, kos­ten­lo­ses und nied­rig­schwel­li­ges An­ge­bot, das Men­schen al­ler Ge­ne­ra­tio­nen zu­sam­men­bringt – dar­un­ter vie­le Fa­mi­li­en mit und ohne Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund so­wie mit Flucht­er­fah­rung. Un­ter An­lei­tung ei­nes eh­ren­amt­li­chen Kunst- und Ge­stal­tungs­the­ra­peu­ten kön­nen die Teil­neh­men­den frei ge­stal­ten, neue Ma­te­ria­li­en aus­pro­bie­ren und ei­ge­ne Ideen ver­wirk­li­chen. Die of­fe­ne An­ge­bots­struk­tur ohne An­mel­dung er­mög­licht es al­len In­ter­es­sier­ten, je­der­zeit diens­tags zwi­schen 15–18 Uhr an der Fa­mi­li­en­KUNST­ban­de teilzunehmen.

In dem An­ge­bot wird Kunst zur ge­mein­sa­men Spra­che und dient als Brü­cke, die den ge­mein­sa­men Aus­tausch zwi­schen den ver­schie­de­nen Kul­tu­ren und Ge­ne­ra­tio­nen för­dert. Durch das ge­mein­sa­me krea­ti­ve Tun ent­ste­hen Be­geg­nun­gen, Ver­trau­en und Aus­tausch – ganz un­ab­hän­gig von Her­kunft, Al­ter oder Sprach­kennt­nis­sen. Hier wird In­te­gra­ti­on im All­tag sicht­bar, spür­bar und krea­tiv ge­lebt“, so lobt auch die Jury das Pro­jekt bei der Preisverleihung. 

Mit dem Preis wür­digt die Re­gie­rung von Un­ter­fran­ken den Bei­trag der Fa­mi­li­en­KUNST­ban­de zur Stär­kung der In­te­gra­ti­on und des so­zia­len Mit­ein­an­ders. Ins­ge­samt hat­ten sich in die­sem Jahr 35 Pro­jek­te um den In­te­gra­ti­ons­preis beworben. 

Für das Mehrgenerationenhaus ist der Preis eine wichtige Wertschätzung 

Der Preis be­stärkt uns dar­in, wei­ter­hin Räu­me zu schaf­fen, in de­nen Men­schen zu­sam­men­kom­men kön­nen und beim ge­mein­sa­men Tun ech­te Ver­bin­dun­gen ent­ste­hen“, so die Lei­te­rin Gud­run Greger.


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