Sterbe- und Trauerbegleitung

06.05.2026 – N A C H B E R I C H T

Die Ren­ten­SCHMIE­DE des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses Haß­furt be­grüß­te ver­gan­ge­ne Wo­che mit Ros­wi­tha Flie­ge eine er­fah­re­ne eh­ren­amt­li­che Hos­piz­be­glei­te­rin der Mal­te­ser. In ih­rem ein­drucks­vol­len Vor­trag wid­me­te sie sich dem sen­si­blen The­ma Ster­be- und Trau­er­be­glei­tung“ – ein The­ma, das oft ge­mie­den wird, aber alle betrifft.

Serbe- und Trauerbegleitung (Foto: Friederike Schulz/MGH)

In an­ge­neh­mer At­mo­sphä­re in­for­mier­te die er­fah­re­ne eh­ren­amt­li­che Hos­piz­be­glei­te­rin Ros­wi­tha Flie­ge über Ser­be- und Trau­er­be­glei­tung und kam mit den Teil­neh­men­den in Aus­tausch. (Foto: Frie­de­ri­ke Schulz/​MGH)

Zu Be­ginn gab Frau Flie­ge ei­nen Ein­blick in die Ent­wick­lung der Hos­piz­be­we­gung und ver­deut­lich­te die zen­tra­le Rol­le der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung. Im Fo­kus ste­he da­bei nicht die Ver­län­ge­rung des Le­bens um je­den Preis, son­dern die Le­bens­qua­li­tät in der ver­blei­ben­den Zeit. Eine wirk­sa­me Schmerz­the­ra­pie so­wie die in­di­vi­du­el­le Lin­de­rung von Be­schwer­den sei­en da­bei we­sent­li­che Elemente.

Be­son­ders be­ton­te die Re­fe­ren­tin, dass Ster­ben­de und ihre An­ge­hö­ri­gen im Ab­schieds­pro­zess un­trenn­bar mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Eine ge­lin­gen­de Be­glei­tung müs­se da­her stets bei­de Sei­ten im Blick ha­ben. Zu­hö­ren, da sein und ein­fühl­sam auf per­sön­li­che Be­dürf­nis­se ein­ge­hen – das sei­en die Grund­pfei­ler der Hos­piz­ar­beit. Die­se ver­ste­he sich aus­drück­lich nicht als rei­ner Be­suchs­dienst, son­dern als ver­ant­wor­tungs­vol­les Eh­ren­amt, das Men­schen in ih­rer letz­ten Le­bens­pha­se wür­de­voll unterstützt.

Da­bei gehe es auch dar­um, die Wün­sche der Be­trof­fe­nen ernst zu neh­men und ih­nen Raum zu ge­ben. Ge­ra­de wenn me­di­zi­ni­sche Mög­lich­kei­ten aus­ge­schöpft sei­en, ge­win­ne die mensch­li­che Zu­wen­dung an Be­deu­tung. Stim­me, Be­rüh­rung oder auch Ge­sang könn­ten selbst bei Men­schen im Koma oder mit De­menz eine spür­ba­re Wir­kung entfalten.

Ein Blick auf die Struk­tur der Hos­piz­ar­beit in Deutsch­land un­ter­strich die ge­sell­schaft­li­che Be­deu­tung die­ses En­ga­ge­ments: Rund 270 Hos­pi­ze so­wie über 100.000 eh­ren­amt­li­che Be­glei­te­rin­nen und Be­glei­ter set­zen sich bun­des­weit für ster­ben­de Men­schen ein. Ihr ge­mein­sa­mes Ziel: Nähe schen­ken und das Ge­fühl ver­mit­teln, nicht al­lein zu sein – nach dem ein­fa­chen, aber tief­ge­hen­den Leit­satz: Es ist je­mand da.“

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Ster­be- und Trauerbegleitung 

Gemeinschaft Wohlfahrt- und Sozialarbeit ehrt Mitglieder für langjähriges Engagement

05.05.2026 – P R E S S E B E R I C H T 

Die Ge­mein­schaft Wohl­fahrt- und So­zi­al­ar­beit (WuS) ist ein fes­ter Be­stand­teil des Baye­ri­schen Ro­ten Kreu­zes (BRK) und bie­tet Men­schen eine Platt­form, sich eh­ren­amt­lich für so­zia­le The­men stark­zu­ma­chen. Im Mit­tel­punkt ste­hen da­bei Mit­mensch­lich­keit, Hilfs­be­reit­schaft und das En­ga­ge­ment für ein gu­tes Mit­ein­an­der – sei es in der Se­nio­ren­ar­beit, der Flücht­lings­hil­fe, im Klei­der­la­den oder bei Blutspendeterminen. 

Gemeinschaft Wohlfahrt- und Sozialarbeit ehrt Mitglieder für langjähriges Engagement (Foto: Birgit Gerling / MGH)

Mit­glie­der der WuS wur­den von den eh­ren­amt­li­chen Be­auf­trag­ten der Gemeinschaft
für ihr lang­jäh­ri­ges En­ga­ge­ment ge­ehrt. (Foto: Bir­git Ger­ling / MGH)

Auch im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt (MGH) un­ter Trä­ger­schaft des BRK-Kreis­ver­band Haß­ber­ge ist die Ge­mein­schaft ak­tiv vertreten. 

Kürz­lich fan­den dort Eh­run­gen von ih­ren Mit­glie­dern für ihr lang­jäh­ri­ges En­ga­ge­ment statt. 21 Mit­glie­der ha­ben von den eh­ren­amt­li­chen Be­auf­trag­ten der Ge­mein­schaft WuS Ros­wi­tha und Wil­helm Stuhl­fel­der eine Ur­kun­de und die ent­spre­chen­de Aus­zeich­nungs­span­ge über­reicht bekommen. 

v.l. Wilheim Stuhlfelder, Guillermo Sanchez, Roswitha Stuhlfelder (Foto: Birgit Gerling/MGH)

Guil­ler­mo San­chez hat von Wil­helm und Ros­wi­tha Stuhl­fel­der für sein zehn­jäh­ri­ges En­ga­ge­ment im MGH eine Ur­kun­de und eine Aus­zeich­nungs­span­ge erhalten.
(Foto: Bir­git Gerling/​MGH)

Da­von wur­den sechs Mit­glie­der für fünf Dienst­jah­re, neun Mit­glie­der für zehn Dienst­jah­re und sechs Mit­glie­der für 15 Dienst­jah­re geehrt. 

Auch die haupt­amt­lich Be­auf­trag­te Gud­run Gre­ger be­dank­te sich herz­lich bei den frei­wil­lig En­ga­gier­ten für ihr über­ra­gen­des und kon­stan­tes En­ga­ge­ment im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haßfurt. 

Die An­we­sen­den ha­ben zu­gleich die Ge­le­gen­heit ge­nutzt, sich über ihre ganz in­di­vi­du­el­le Ge­schich­te zu ih­rem En­ga­ge­ment im MGH aus­zu­tau­schen und da­von zu erzählen. 

Frei­wil­li­ges En­ga­ge­ment wie die­ses ist von un­schätz­ba­rem Wert für un­se­re Ge­sell­schaft. Es stärkt den so­zia­len Zu­sam­men­halt, schafft Be­geg­nun­gen zwi­schen Men­schen un­ter­schied­li­cher Ge­ne­ra­tio­nen und trägt dazu bei, dass Un­ter­stüt­zung ge­nau dort an­kommt, wo sie ge­braucht wird. Ge­ra­de im MGH zeigt sich, wie wich­tig der Ein­satz Eh­ren­amt­li­cher ist: Sie brin­gen Zeit, Er­fah­rung und Herz­blut ein und ma­chen vie­le An­ge­bo­te über­haupt erst mög­lich. Da­mit leis­ten sie ei­nen ent­schei­den­den Bei­trag zu ei­nem le­ben­di­gen und so­li­da­ri­schen Miteinander.

Neues Schach-Angebot

im Mehrgenerationenhaus Haßfurt

27.04.2026 – P R E S S E B E R I C H T 

Seit April gibt es im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt ein neu­es, of­fe­nes An­ge­bot für alle Schach­in­ter­es­sier­ten: Un­ter dem Mot­to Schach spie­len ler­nen“ sind Men­schen je­den Al­ters ein­ge­la­den, ge­mein­sam in die Welt des kö­nig­li­chen Spiels einzutauchen.

Neues Schach-Angebot im MGH

Schach­an­fän­ger ler­nen Schritt für Schritt die Fi­gu­ren und ihre Zug­mög­lich­kei­ten ken­nen. Beim ers­ten Tref­fen der Schach­grup­pe im Fo­kus: die Bau­ern und ihre ty­pi­schen Zug­wei­sen. (Foto: Frie­de­ri­ke Schulz /MGH)

Die wö­chent­li­chen Tref­fen bie­ten so­wohl An­fän­ge­rin­nen und An­fän­gern als auch leicht Fort­ge­schrit­te­nen die Mög­lich­keit, die Grund­la­gen des Schach­spiels ken­nen­zu­ler­nen und ihre Fä­hig­kei­ten Schritt für Schritt zu erweitern.

Im Mit­tel­punkt steht da­bei nicht nur das Er­ler­nen der Spiel­re­geln, son­dern vor al­lem das Ver­ständ­nis für die ein­zel­nen Fi­gu­ren, ihre Zug­mög­lich­kei­ten und das stra­te­gi­sche Zu­sam­men­spiel auf dem Schach­brett. Wo­che für Wo­che wer­den die Teil­neh­men­den be­hut­sam an das Spiel her­an­ge­führt, so­dass sie mit der Zeit si­che­rer wer­den und ei­ge­ne Spiel­ideen ent­wi­ckeln können.

Ein be­son­de­res Merk­mal des An­ge­bots ist der in­ter­ge­ne­ra­ti­ve An­satz: Kin­der, Ju­gend­li­che, Er­wach­se­ne und Se­nio­rin­nen und Se­nio­ren kom­men zu­sam­men, um ge­mein­sam zu ler­nen, zu spie­len und sich aus­zu­tau­schen. Das Schach­an­ge­bot schafft da­mit ei­nen Raum für Be­geg­nung, in dem nicht nur das Spiel, son­dern auch das Mit­ein­an­der im Vor­der­grund steht.

Ge­lei­tet wird die Grup­pe von ei­nem eh­ren­amt­lich En­ga­gier­ten. Mit viel Ge­duld und Be­geis­te­rung ver­mit­telt er die Grund­la­gen des Schachs und ver­folgt das Ziel, alle Teil­neh­men­den auf ein ähn­li­ches Spiel­ni­veau zu brin­gen. So sol­len sie künf­tig in der Lage sein, ei­gen­stän­dig ge­gen­ein­an­der an­zu­tre­ten – mit ei­nem gu­ten Ver­ständ­nis da­für, war­um be­stimm­te Züge sinn­voll sind und wel­che Stra­te­gien sich im Spiel ent­wi­ckeln lassen.

Dar­über hin­aus ver­steht sich das An­ge­bot auch als Platt­form zur Ver­net­zung: Wer Freu­de am ge­mein­sa­men Spie­len hat, neue Kon­tak­te knüp­fen oder sich auch au­ßer­halb der fes­ten Ter­mi­ne zum Schach ver­ab­re­den möch­te, fin­det hier die pas­sen­den Möglichkeiten. 

Die Grup­pe trifft sich ak­tu­ell je­den Mitt­woch von 16:00 bis 17:30 Uhr im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt. Neue Teil­neh­men­de sind je­der­zeit herz­lich will­kom­men, Vor­kennt­nis­se sind nicht erforderlich.

In­ter­es­sier­te kön­nen sich ger­ne mel­den und un­ver­bind­lich vor­bei­schau­en oder sich bei Fra­gen im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt un­ter der 09521 9528250 melden. 

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Spiel, Spaß, Spannung und Kreativität in den Osterferienprogrammen

16.04.2026 – Nachbericht 

In den bei­den Os­ter­fe­ri­en­wo­chen durf­ten rund 40 Kin­der aus der Stadt Haß­furt und dem Land­kreis Haß­ber­ge ein span­nen­des und ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm erleben. 

Spiel, Spaß, Spannung - Osterferienprogramme 2026 im MGH Haßfurt

Bild 1: Beim Bas­teln und Ge­stal­ten wa­ren der Krea­ti­vi­tät der Kin­der kei­ne Gren­zen ge­setzt
Bild 2: Das High­light der Wo­che: ein Im­ker war zu Be­such im Fe­ri­en­pro­gramm
(Fo­tos: Kers­tin Hof­mann / BRK Mit­tags- und Ganztagsbetreuung)

Die ers­te Wo­che ver­brach­ten die Kin­der mit ei­ner bun­ten Mi­schung aus Bastel‑, Spiel‑, Be­we­gungs- und Haus­wirt­schafts­an­ge­bo­ten. Mit viel Freu­de ent­stan­den Ma­ri­en­kä­fer aus Gips, lie­be­voll ge­stal­te­te Os­ter­nes­ter, Ton­auf­hän­ger und Kres­se­be­cher. Span­nen­de Ex­pe­ri­men­te und ein Aus­flug nach Kö­nigs­berg zum Wald­spiel­platz brach­ten zu­sätz­lich Schwung und Ab­wechs­lung in das Programm.

In der zwei­ten Wo­che dreh­te sich al­les rund um das The­ma Bie­nen. Die Kin­der konn­ten ih­rer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen, viel Neu­es ent­de­cken und ge­mein­sam span­nen­de Ak­ti­vi­tä­ten er­le­ben. Ein be­son­de­res High­light war der Be­such ei­nes Im­kers: Da­bei er­hiel­ten die Kin­der fas­zi­nie­ren­de Ein­bli­cke in das Le­ben der Bie­nen und die viel­fäl­ti­ge Ar­beit des Imkers.

Die Fe­ri­en­pro­gram­me des MGHs und der BRK-Mit­tags- und Ganz­ta­ges­be­treu­ung ent­spre­chen dem Grund­satz Ler­nen, Bil­dung und För­de­rung“. Sie bie­ten ei­nen ab­wechs­lungs­rei­chen Mix aus Be­we­gungs- und Krea­tiv­an­ge­bo­ten so­wie Pha­sen zum Frei­spie­len und Aus­ru­hen in den baye­ri­schen Schulferien. 

Das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus leis­tet mit sei­nen Fe­ri­en­pro­gram­men, die für Fa­mi­li­en aus Stadt und Land­kreis an­ge­bo­ten wer­den, im För­der­pro­gramm Be­treu­ungs­netz­werk für alle Ge­ne­ra­tio­nen“ ei­nen gro­ßen Bei­trag zur bes­se­ren Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie und Beruf.

Auch in den kom­men­den Fe­ri­en bie­tet die BRK Mit­tags- und Ganz­ta­ges­be­treu­ung und das MGH wei­te­re Fe­ri­en­pro­gram­me an. Die Er­fah­rung zeigt, dass frü­hes An­mel­den er­for­der­lich ist, um sich noch ei­nen Platz zur Be­treu­ung des ei­ge­nen Kin­des zu sichern. 

An­mel­dun­gen und das Ein­ho­len wei­te­rer In­for­ma­tio­nen sind über die BRK Mit­tags- und Ganz­tags­be­treu­ung am Dü­rer­weg un­ter der Te­le­fon­num­mer 09521/9578516 so­wie per E‑Mail un­ter mb-duererweg.kv-has@brk.de möglich. 


In der Pres­se erschienen:

Spiel, Spaß, Span­nung und Krea­ti­vi­tät in den Os­ter­fe­ri­en­pro­gram­men“ (Haß­fur­ter Tag­blatt, 21.04.2026)


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Gemeinsam kochen, gemeinsam erinnern:

Zeitreise ins Gestern“ rund um die Kartoffel

13.04.2026 – N A C H B E R I C H T 

Ein ge­nuss­vol­ler und zu­gleich er­in­ne­rungs­rei­cher Nach­mit­tag er­war­te­te die Teil­neh­men­den des Be­geg­nungs- und Teil­ha­be­an­ge­bots Zeit­rei­se ins Ges­tern“ an­ge­sie­delt im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt un­ter der Trä­ger­schaft des Baye­ri­schen Ro­ten Kreuz, Kreis­ver­band Haß­ber­ge. Ge­för­dert durch den Baye­ri­schen De­menz­fonds rich­tet sich das An­ge­bot an Se­nio­rin­nen und Se­nio­ren mit und ohne De­menz so­wie ihre pfle­gen­den An­ge­hö­ri­gen und lädt dazu ein, in Ge­mein­schaft ak­tiv zu wer­den und Er­in­ne­run­gen neu auf­le­ben zu lassen.

Dies­mal stand al­les un­ter dem The­ma Kar­tof­fel“. Fach­kun­dig be­glei­tet von Cä­ci­lie Wer­ner, Kreis­bäue­rin des Baye­ri­schen Bau­ern­ver­bands des Land­krei­ses Haß­ber­ge, dreh­te sich der Nach­mit­tag rund um das viel­sei­ti­ge Le­bens­mit­tel, das bei vie­len so­fort Er­in­ne­run­gen an frü­her weckte.

Gemeinsam kochen, gemeinsam erinnern: "Zeitreise ins Gestern" rund um die Kartoffel

Bild 1: Beim Schä­len und Schnip­peln ent­ste­hen nicht nur die Zu­ta­ten für das ge­mein­sa­me Es­sen, son­dern auch le­ben­di­ge Ge­sprä­che über Re­zep­te und Ge­wohn­hei­ten von frü­her.
Bild 2: Ein schö­ner Ab­schluss: Beim ge­mein­sa­men Es­sen im Café Bis­tro Of­fe­ner Treff“ ste­hen Ge­nuss, Aus­tausch und Ge­mein­schaft im Mit­tel­punkt. (Bei­de Fo­tos: Frie­de­ri­ke Schulz /MGH)

Mit viel En­ga­ge­ment be­tei­lig­ten sich die Teil­neh­men­den an der Zu­be­rei­tung von gleich drei Ge­rich­ten. Es wur­de ge­schält, ge­schnit­ten, ge­rührt und Teig aus­ge­rollt – jede und je­der brach­te sich nach ei­ge­nen Mög­lich­kei­ten ein. Ganz ne­ben­bei ent­wi­ckel­ten sich Ge­sprä­che über tra­di­tio­nel­le Re­zep­te, frü­he­re Ess­ge­wohn­hei­ten und ge­mein­sa­me Mahl­zei­ten im Familienkreis.
Die ver­trau­ten Hand­grif­fe und Düf­te öff­ne­ten da­bei Tü­ren zu per­sön­li­chen Er­in­ne­run­gen und sorg­ten für le­ben­di­gen Aus­tausch in der Grup­pe. So wur­de das Ko­chen nicht nur zur prak­ti­schen Ak­ti­vi­tät, son­dern auch zu ei­nem ver­bin­den­den Erlebnis.

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Ge­mein­sam ko­chen, ge­mein­sam erinnern: 

Kreativzeit im MGH:

Die erste Nähzeit“ macht Lust auf mehr

02.04.2026 – P R E S S E B E R I C H T 

Kreativ, konzentriert und mit jeder Menge Spaß wird an der Nähmaschine losgelegt. 
(Foto: Jennifer Nüßlein/MGH)

Krea­tiv, kon­zen­triert und mit je­der Men­ge Spaß wird an der Näh­ma­schi­ne los­ge­legt.
(Foto: Jen­ni­fer Nüßlein/​MGH)

Am Mon­tag, den 23. März 2026 fand erst­mals das neue An­ge­bot Näh­zeit im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt statt. Jung und Alt ka­men im MGH Vin­ta­ge-Stüb­chen zu­sam­men, um ge­mein­sam krea­tiv zu wer­den, sich aus­zu­tau­schen und das Nä­hen für sich zu entdecken.

Die Pro­jekt­idee für die ers­te Näh­zeit wa­ren Kos­me­tik­ta­schen. Zwei Stun­den lang wur­de mit viel Freu­de und ge­gen­sei­ti­ger Un­ter­stüt­zung flei­ßig ge­näht und es ent­stan­den die un­ter­schied­lichs­ten Uni­ka­te. Be­son­ders er­freu­lich: Auch An­fän­ge­rin­nen und An­fän­ger wag­ten sich an die Näh­ma­schi­ne und konn­ten am Ende stolz ihre ei­ge­ne Ta­sche mit nach Hau­se nehmen.

Ne­ben dem prak­ti­schen Ar­bei­ten stand vor al­lem der Aus­tausch im Mit­tel­punkt und er­fah­re­ne Teil­neh­men­de ga­ben wert­vol­le Näh­tipps wei­ter. Die Näh­zeit hat ge­zeigt: Für krea­ti­ve Pro­jek­te braucht es nicht viel. Selbst aus äl­te­ren Stof­fen, Hand­tü­chern oder Vor­hän­gen las­sen sich mit we­ni­gen Hand­grif­fen schö­ne und prak­ti­sche Kos­me­tik­ta­schen her­stel­len. Ein ge­lun­ge­nes Bei­spiel für nach­hal­ti­ges Upcycling.

Der viel­ver­spre­chen­de Start macht Lust auf mehr: Die nächs­te Näh­zeit fin­det am 20. April im MGH statt. Dann dreht sich al­les um Haar­ac­ces­soires. Ge­näht wer­den Haar­bän­der, Scrun­chies und Zopf­gum­mis. Neue und er­fah­re­ne Näh­be­geis­ter­te sind herz­lich ein­ge­la­den wie­der ge­mein­sam krea­tiv zu werden.


In der Pres­se erschienen:
Krea­tiv­zeit im MGH“ (Haß­fur­ter Tag­blatt, 10.04.2026)


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Gemeinsam für starke Familien

Mehrgenerationenhaus Haßfurt und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt bieten im Netzwerk wertvolle Unterstützung. 

02.04.2026 – P R E S S E B E R I C H T

Im Rah­men des Pro­jekts Eltern­Chan­ceN – mit El­tern­be­glei­tung Fa­mi­li­en stär­ken“ fand ver­gan­ge­ne Wo­che das An­ge­bot Be­we­gungs­aben­teu­er – Spiel und Spaß im Haus“ für El­tern mit Kin­dern im Al­ter von ein bis drei Jah­ren statt. 

Gemeinsam für starke Familien (Fotos: MGH Haßfurt)

Ge­mein­sam für star­ke Fa­mi­li­en: Viel Ac­tion beim Be­we­gungs­aben­teu­er – Spiel und Spaß im Haus“
(Fo­tos: MGH Haßfurt)

Die Ver­an­stal­tung ist Teil ei­ner fort­lau­fen­den Ko­ope­ra­tion mit dem Amt für Er­näh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Schwein­furt im Netz­werk Jun­ge Eltern/​ Fa­mi­li­en“, in dem re­gel­mä­ßig pra­xis­na­he An­ge­bo­te für Fa­mi­li­en ent­wi­ckelt und um­ge­setzt wer­den. Ziel ist es, El­tern all­tags­nah zu un­ter­stüt­zen und gleich­zei­tig Räu­me für Aus­tausch, Ler­nen und ge­mein­sa­mes Er­le­ben zu schaffen.

Als Re­fe­ren­tin führ­te Ka­tha­ri­na Schul­er vom Amt für Er­näh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Schwein­furt durch das An­ge­bot. Sie zeig­te den teil­neh­men­den Fa­mi­li­en, wie sich Be­we­gungs­för­de­rung ein­fach und ohne gro­ßen Auf­wand in den All­tag in­te­grie­ren lässt, ins­be­son­de­re mit­hil­fe von Ge­gen­stän­den, die in je­dem Haus­halt vor­han­den sind.

Ein be­son­de­rer Mehr­wert der Ver­an­stal­tung lag im di­rek­ten Aus­pro­bie­ren. El­tern und Kin­der konn­ten die vor­ge­stell­ten Übun­gen ge­mein­sam vor Ort um­set­zen. Die enge Ver­bin­dung von Theo­rie und Pra­xis wur­de von den Teil­neh­men­den als be­son­ders mo­ti­vie­rend und hilf­reich wahrgenommen.

Die ge­lun­ge­ne Ver­an­stal­tung zeigt wie wert­voll die Ko­ope­ra­tion zwi­schen dem Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt und dem Amt für Er­näh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Schwein­furt für Fa­mi­li­en ist. Ge­mein­sam tra­gen sie dazu bei, Fa­mi­li­en früh­zei­tig zu stär­ken, die mo­to­ri­sche Ent­wick­lung von Kin­dern zu för­dern und die El­tern-Kind-Bin­dung zu festigen.

Das An­ge­bot fand im Rah­men des Pro­gramms Eltern­Chan­ceN – mit El­tern­be­glei­tung Fa­mi­li­en stär­ken“ statt und wird durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung, Fa­mi­lie, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend so­wie durch die Eu­ro­päi­sche Uni­on über den Eu­ro­päi­schen So­zi­al­fonds Plus (ESF Plus) gefördert.


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