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29.01.2026 – P R E S S E B E R I C H T – (Jennifer Nüßlein)
Haßfurt – Das Mehrgenerationenhaus Haßfurt ist ein Ort, an dem Menschen seit Jahren aufeinandertreffen, austauschen und voneinander lernen. Mit dem neuen Projekt „ZusammenWachsen“ wird diese Arbeit nun bewusst erweitert: Begegnung wird zum Ausgangspunkt für gelebte Demokratie. Für dieses Vorhaben erhielt das Haus eine Förderung im bundesweiten Programm „Vor Ort vereint – Für ein starkes Miteinander“ der Änderwerk gGmbH, ausgewählt aus über 600 Bewerbungen. Unterstützt wird das Projekt zusätzlich von der Robert Bosch Stiftung und der Christian und Dorothee Bürkert Stiftung.

(Foto: Christina Raithel / MGH)
Das Förderprogramm richtet sich gezielt an Initiativen in kleineren Gemeinden und ländlichen Räumen, in denen Orte für Austausch und gesellschaftliche Beteiligung besonders wichtig sind. „Vor Ort vereint“ setzt auf niedrige Hürden, kurze Entscheidungswege und flexible Umsetzung. Es fördert Projekte, die auf die Menschen vor Ort zugeschnitten sind und Brücken zwischen unterschiedlichen Perspektiven schlagen. Genau hier setzt „ZusammenWachsen“ an.
Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen prägen die Arbeit des Hauses seit Langem. Mit dem neuen Projekt wird diese Arbeit jedoch gezielt vertieft: Bestehende Angebote werden weiterentwickelt und zu Räumen für Demokratie. „Wir schaffen Raum, in denen Menschen lernen, Unterschiede anzunehmen und sich auf die Suche nach dem zu machen, was sie verbindet“, so die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Gudrun Greger. Demokratie wird hier nicht abstrakt vermittelt, sondern erfahrbar und erlebbar: durch gemeinsame Aktivitäten, kreatives Arbeiten, Austausch und Gespräche auf Augenhöhe.
Das Angebot ist vielfältig und niedrigschwellig: Demokratiestammtische, Lesestunden, kreative und inklusive Workshops, musikalische Formate sowie Aktionen im öffentlichen Raum laden bewusst zum Mitmachen ein – freiwillig und ohne Erwartungshaltung. So entstehen Begegnungen, in denen Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Hintergründe aufeinandertreffen, Vertrauen aufgebaut und unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden. Wer teilnimmt, kann zuhören, sich einbringen, reflektieren und erleben, wie Gemeinschaft aktiv gestaltet wird.
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»ZusammenWachsen« – Demokratie
im Alltag erleben!
29.01.2026 – P R E S S E B E R I C H T
Haßfurt – Seit September begeistert das Angebot „SchuWiDu – Schulkind wirst du“ Vorschulkinder und ihre Eltern im Mehrgenerationenhaus Haßfurt im Rahmen des Projekts „ElternChanceN“. Alle 14 Tage treffen sich die Familien und werden von Elternbegleiterin Marika Philipp über ein halbes Jahr hinweg spielerisch auf den Schulstart vorbereitet.
(Beide Fotos: Julia Sterlings / MGH)
Im Mittelpunkt von „SchuWiDu“ steht das spielerische Lernen, das Eltern und Kinder niedrigschwellig und kindgerecht an schulische Inhalte heranführt. Gemeinsam entdecken Eltern und Kinder spannende Lernwelten: Schwungübungen fördern die Feinmotorik, Formen werden erforscht, im „Zahlenwald“ wächst ein erstes Zahlenverständnis, Laute werden erkannt und benannt und erste Übungsblätter werden gemeinsam bearbeitet.
Einen besonderen Mehrwert für Eltern hatten die beiden Termine mit Ergotherapeutin Caroline Bittner und Logopädin Fabiola Ruß. Beide gaben wertvolle Impulse rund um Vorschule und Schulvorbereitung und standen den Eltern in offenen Gesprächsrunden für Fragen, Sorgen und Unsicherheiten zur Seite – ein Angebot, das sehr geschätzt wurde.
Für die Familien ist „SchuWiDu“ ein voller Erfolg: In der neuen Gruppe entstehen Freundschaften, das soziale Miteinander wird gestärkt und das Selbstvertrauen wächst von Treffen zu Treffen.
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Mit Freude, Neugier und ganz viel Entdeckergeist Richtung Schule:
18.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T – Friederike Schulz
Im Mehrgenerationenhaus Haßfurt findet mit dem Begegnungs- und Teilhabeangebot „Zeitreise ins Gestern“ ein besonderer Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz sowie deren Angehörige statt. Das Angebot wird durch den bayerischen Demenzfonds des Bayerischen Landesamts für Pflege gefördert und schafft einen geschützten Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Erinnerungsarbeit.
Beim letzten Termin des Jahres stand das Thema „Weihnachten, Feiertage und Traditionen“ im Mittelpunkt.

Stolz präsentierten die Teilnehmenden die gebastelten Weihnachtssterne. (Foto: Hannah Baunacher/MGH)
In gemütlicher und wertschätzender Atmosphäre begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam auf eine Reise in die Vergangenheit. Erinnerungen an frühere Weihnachtsfeste, familiäre Bräuche und liebgewonnene Rituale wurden geteilt, neu entdeckt und miteinander verbunden. Das Erzählen persönlicher Geschichten und das bewusste Erinnern trugen dazu bei, schöne Momente wachzurufen und Gemeinschaft erlebbar zu machen.
Begleitet wurde der Nachmittag von weihnachtlichem Gebäck, Kaffee und Kinderpunsch, was zusätzlich zur warmen und einladenden Stimmung beitrug. Im Anschluss an den gemeinsamen Austausch wurde kreativ gearbeitet: Mit viel Freude und Engagement bastelten die Teilnehmenden Sterne als Weihnachtsdekoration. Dabei entstanden nicht nur kleine Kunstwerke, sondern auch neue gemeinsame Erlebnisse, die den Zusammenhalt stärkten.
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In Erinnerungen an Weihnachten eintauchen
18.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T – Hannah Baunacher
Mit großer Neugier und ebenso viel Spaß wurde das neue Angebot „Medienführerschein“ des Mehrgenerationenhaus Haßfurt (MGH) in Kooperation mit Smart Green City Haßfurt angenommen. In den vergangenen Wochen erlernten Kinder der 1. und 2. Klasse einen bewussten und sicheren Umgang mit der Welt der Medien.

Die Kinder freuen sich mit dem Freiwillig Engagierten Jakob Röder (links)
über den ausgestellten Medienführerschein (Foto: Hannah Baunacher / MGH)
An drei Samstagen im November und Dezember beschäftigten sich die jungen Teilnehmenden mit grundlegenden Fragen: Welche Medien nutze ich im Alltag? Warum faszinieren mich bestimmte Figuren aus Filmen, Serien oder Spielen? Wie funktioniert Werbung – und weshalb wirkt sie manchmal so verlockend? Welche Bedeutung hat Privatsphäre im Internet?
Durch Geschichten, Bewegungsspiele, Gruppenübungen und kreative Aufgaben lernten die Kinder unter anderem, ihre eigenen Medienerfahrungen zu reflektieren, Rollenbilder und Internethelden kritisch einzuordnen und Werbebotschaften besser zu durchschauen. Gleichzeitig stärkte die Reihe wichtige Kompetenzen: Selbstbewusste Mediennutzung, kritisches Denken und ein erstes Verständnis für digitale Zusammenhänge.
Entwickelt und geleitet wurde das Angebot von Jakob Röder, einem Freiwillig Engagierten aus dem MGH. Unterstützung bekam er dabei von den pädagogischen Fachkräften des MGH.
So betont Hannah Baunacher, Sozialpädagogin und Projektmitarbeiterin im MGH, wie wertvoll ein begleiteter Einstieg in die Medienwelt und ein früher Einstieg in die Medienbildung ist: „Kinder wachsen heute selbstverständlich mit einer Vielzahl unterschiedlicher Medien auf. Umso wichtiger ist es, dass sie lernen, diese Welt zu verstehen, zu hinterfragen und bewusst zu nutzen.“
12.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T – Friederike Schulz
Im Mehrgenerationenhaus Haßfurt wurde es am vergangenen Mittwoch besonders weihnachtlich: Das wöchentliche MGH-Sprachcafé lud zum gemeinsamen Plätzchenbacken ein. Seit vielen Jahren ist das MGH-Sprachcafé ein lebendiger Ort der Begegnung und Integration.

Gemeinsames Plätzchenbacken im Mehrgenerationenhaus Haßfurt (Foto: Jennifer Nüßlein)
Menschen, die neu in Deutschland sind, und Einheimische kommen hier zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und den Nachmittag gemeinsam zu gestalten. Integration bedeutet im Mehrgenerationenhaus nicht nur die deutsche Sprache zu üben, sondern durch gemeinsames Tun Brücken zu bauen – beim Kochen, Basteln, Feiern oder wie an diesem Nachmittag beim Backen.
Beim gemeinsamen Plätzchenbacken steht wie in jedem Jahr nicht nur die Integration im Mittelpunkt, sondern auch die Inklusion. Seit vielen Jahren nimmt die Lebenshilfe Haßfurt an dieser Miteinander-Aktion teil, die zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms geworden ist. Die Kooperation zeigt, wie Inklusion und Integration im Alltag gelingen kann: durch Offenheit, Begegnung auf Augenhöhe und gemeinsames Erleben.
Während Teig geknetet, gebacken und genascht wurde, konnten die Teilnehmenden auch Plätzchentüten bemalen und bunte Weihnachtskugeln gestalten, die als kleine Erinnerung mit nach Hause genommen wurden.
Der Nachmittag machte spürbar, wofür das MGH-Sprachcafé steht: Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Beeinträchtigung zusammenzubringen, Barrieren abzubauen und Vielfalt als bereichernd zu erleben.
Unterstützt wurde das Angebot durch das Sonderprogramm „Zusammenhalt fördern, Integration stärken“, das das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales zur zusätzlichen Förderung von Integrationsmaßnahmen aufgelegt hat
Links zum Thema:
05.12.2025 – P R E S S E B E R I C H T

Die Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger diskutierte mit Chief Digital Officer Thorsten Kempf (rechts) über die Projekte von Smart Green City Haßfurt (Quelle: Julia Sterlings/MGH)
Am 25.11.25 startete im Stadtlabor Haßfurt die neue Veranstaltungsreihe „Grüne Stunde“ des Mehrgenerationenhauses Haßfurt (MGH) in Kooperation mit Smart Green City Haßfurt. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung, um mehr über Smart Green City Haßfurt zu erfahren.
Zum Auftakt stand das Thema „Smart Green City & Sensorik“ im Mittelpunkt. In seinem Vortrag zeigte Thorsten Kempf, Chief Digital Officer der Stadt Haßfurt, welche Rolle moderne Sensortechnologien für eine nachhaltige und widerstandsfähige Stadtentwicklung spielen. Er gab einen Einblick in bereits realisierte Anwendungen, z.B. Hochwasser- oder Bodenfeuchte-Sensoren, sowie in Projekte, die sich aktuell in Planung oder Umsetzung, wie der Glatteis-Sensor am Kreisverkehr beim Amtsgericht, befinden. Dabei wurde deutlich, wie Daten beispielsweise aus den Bereichen Umwelt oder Klima dazu beitragen können, städtische Prozesse zu optimieren und Ressourcen effizienter zu nutzen.
Außerdem gab Thorsten Kempf einen Ausblick auf das kommende Jahr und die anstehenden Projekte, z.B. Infostehlen oder Haßfurt-App. Im Hinblick auf das Ende der Förderlaufzeit mit Ablauf des Jahres 2026 betonte Thorsten Kempf: „Ein entscheidendes Ziel ist es, dass Maßnahmen auch nach Ende einer Förderung dauerhaft für die Haßfurter Bevölkerung nutzbar sind.“
Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine rege Diskussion. In lockerer Atmosphäre bei Snacks und Getränken stellten die Teilnehmenden zahlreiche Fragen. Auch brachten sie Ideen und Vorschläge ein, äußerten aber auch Wünsche und Erwartungen an die weitere Entwicklung des Projekts. So wurden beispielsweise Trinkbrunnen im Stadtgebiet oder ein Parkleitsystem vorgeschlagen und Maßnahmen zur Hitzereduktion im Sommer in der Innenstadt gefordert. Das Interesse der Anwesenden zeigte, wie wichtig gerade jene Projekte sind, die spürbare Verbesserungen im Alltag ermöglich und unmittelbar die Bevölkerung betreffen.
Außerdem verdeutlichte die Veranstaltung, wie wichtig es ist, die Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur Smart City mitzunehmen, sie zu informieren, ihre Vorschläge und Bedenken zu hören und ernst zu nehmen. Die „Grüne Stunde“ wird auch in Zukunft Projekte von Smart Green City Haßfurt vorstellen, Einblicke geben und zum Mitdenken und Mitgestalten einladen. Die nächste „Grüne Stunde“ wird im Januar stattfinden. Genaue Informationen werden rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben.
26.11.2025 – P R E S S E B E R I C H T – Julia Sterlings
Das Kunst- und Kreativangebot FamilienKUNSTbande des Mehrgenerationenhauses Haßfurt ist mit dem 3. Preis des Unterfränkischen Integrationspreis 2025 ausgezeichnet worden.
Die FamilienKUNSTbande ist ein offenes, kostenloses und niedrigschwelliges Angebot, das Menschen aller Generationen zusammenbringt – darunter viele Familien mit und ohne Migrationshintergrund sowie mit Fluchterfahrung. Unter Anleitung eines ehrenamtlichen Kunst- und Gestaltungstherapeuten können die Teilnehmenden frei gestalten, neue Materialien ausprobieren und eigene Ideen verwirklichen. Die offene Angebotsstruktur ohne Anmeldung ermöglicht es allen Interessierten, jederzeit dienstags zwischen 15–18 Uhr an der FamilienKUNSTbande teilzunehmen.
In dem Angebot wird Kunst zur gemeinsamen Sprache und dient als Brücke, die den gemeinsamen Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen und Generationen fördert. Durch das gemeinsame kreative Tun entstehen Begegnungen, Vertrauen und Austausch – ganz unabhängig von Herkunft, Alter oder Sprachkenntnissen. „Hier wird Integration im Alltag sichtbar, spürbar und kreativ gelebt“, so lobt auch die Jury das Projekt bei der Preisverleihung.
Mit dem Preis würdigt die Regierung von Unterfranken den Beitrag der FamilienKUNSTbande zur Stärkung der Integration und des sozialen Miteinanders. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 35 Projekte um den Integrationspreis beworben.
„Der Preis bestärkt uns darin, weiterhin Räume zu schaffen, in denen Menschen zusammenkommen können und beim gemeinsamen Tun echte Verbindungen entstehen“, so die Leiterin Gudrun Greger.
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