MdB Dorothee Bär gratuliert

zum 10-jährigen Bestehen des
Mehrgenerationenhauses Haßfurt

MdB Dorothee Bär gratuliert zum Jubiläum


Lie­be Gud­run Gre­ger,

als Patin des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses in Haß­furt ist es für mich eine Ehre auch auf die­sem Wege, Ihnen und allen Ver­ant­wort­li­chen zum 10-jäh­ri­gen bestehen des Hau­ses zu gra­tu­lie­ren. Ich freue mich sehr, dass hier­mit das Mit­ein­an­der der Gene­ra­tio­nen in der Stadt Haß­furt belebt und gestärkt wird. Wir bli­cken auf 10 Jah­re erfolg­reiche Arbeit im Zei­chen der Mensch­lich­keit zurück. Mit viel Enga­ge­ment set­zen wir uns, als ein Teil einer welt­wei­ten Gemein­schaft von Men­schen in der inter­na­tio­na­len Rot­kreuz­be­we­gung ein. Im Zei­chen der Huma­ni­tät enga­gie­ren wir uns haupt- oder ehren­amt­lich für das Leben, die Gesund­heit, das Wohl­erge­hen, den Schutz, das fried­li­che Zusam­men­le­ben sowie die Wür­de aller Men­schen egal wel­cher Her­kunft.

Ich bin stolz, dass unser Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt auf die­se Wei­se einen unschätz­ba­ren wich­ti­gen Bei­trag für das Woher­ge­hen und die Zukunft unse­rer Gesell­schaft leis­tet – und das seit 10 Jah­ren. Dafür möch­te ich allen Akti­ven sehr herz­lich dan­ken. Ich freue mich schon heu­te auf wei­te­re Besu­che im Mehr­gene­ra­tio­nen­haus und wer­de mich ger­ne wei­ter­hin für die Belan­ge des Mehr­gene­ra­tio­nen­hauses in Haß­furt ein­set­zen.

Für die künf­ti­gen Auf­ga­ben wün­sche ich wei­ter­hin viel Erfolg und Freu­de sowie Got­tes rei­chen Segen.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Ihre Doro­thee Bär

Ein Haus voller Leben“
Laudatio von Prof. Dr. Detlef Krüger

10 Jah­re Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt - Jubi­lä­ums­fei­er am 15.9.2018


Sehr geehr­ter Herr Bür­ger­meis­ter Wer­ner,
mei­ne Damen und Her­ren.

Das Mehrgenerationenhaus Haßfurt –
ein Haus voller Leben!

Häu­ser” bie­ten Schutz, sie bil­den Gemein­schaft, sie brin­gen Men­schen vor­an, sie schaf­fen Platz für Aus­tausch und för­dern Ide­en.

Das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt ist ein Genera­tio­nen­ver­bund von Men­schen, die sich in unter­schied­li­chen Lebens­ab­schnit­ten befin­den und gemein­sam hier Freu­de erle­ben, etwas Ler­nen, zusam­men sin­gen oder hand­ar­bei­ten oder Com­pu­ter­kennt­nis­se aus­tau­schen, Freund­schaf­ten oder Paten­schaf­ten schlie­ßen, sich als Kin­der ent­wi­ckeln und spie­len, oder, oder, oder – das MGH ist auch ein Markt der Mög­lich­kei­ten mit sei­nen viel­leicht 100 ver­schie­de­nen Ange­bo­ten. Die Ange­bo­te wer­den pro­fes­sio­nell beglei­tet, sie sind nie­der­schwel­lig und an den Bedürf­nis­sen der Men­schen am Ort aus­ge­rich­tet. Immer auch am Puls der Zeit – nur zwei Bei­spie­le: die 3D- Dru­cker Arbeits­grup­pe, das E-Bike Frei­zeit­an­ge­bot.

Das Haus hier am Marktplatz in Haßfurt lebt viele Leben!

    • das Leben der Mit­bür­ger
    • das Leben in Kin­der­wel­ten
    • das Leben der frei­wil­lig Enga­gier­ten
    • das Leben der haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen
    • das Leben der weit ver­netz­ten Koope­ra­ti­ons­part­ner

    alles Leben unter einem Dach und in den drei Eta­gen des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses – ein freund­li­ches und offe­nes Mit­ein­an­der das gan­ze Jahr über und 65 Stun­den jede Woche!
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    Jubiläumsgrußwort
    des Bürgermeisters Günther Werner

    Lie­be Ehren­gäs­te,
    mei­ne sehr ver­ehr­ten Damen und Her­ren,

    10 Jah­re Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt ist natür­lich ein Grund zum Fei­ern, des­halb freue ich mich sehr, dass Sie alle der Ein­la­dung gefolgt sind, um hier in unse­rer his­to­ri­schen Rat­haus­hal­le das run­de Jubi­lä­um unse­res Mehr­gene­ra­tio­nen­hauses zu bege­hen.

    Kurz etwas zum Gebäu­de, in dem Sie sich heu­te befin­den: Das Alte Rat­haus wur­de an der Stel­le des ehe­ma­li­gen Haß­fur­ter Bür­ger­ho­fes zwi­schen 1514 und 1516 errich­tet. Das Erd­ge­schoss, bzw. die Hal­le, in der wir uns heu­te befin­den, dien­te wohl zur Abrich­tung der Reit­pfer­de, als Lager, Feu­er­lösch­zen­tra­le, Remi­sen­hal­le für Wägen, Rüst­kam­mer sowie als Raum für die Feu­er­sprit­ze und beher­berg­te die Stadt­kas­se.

    Im 1. Ober­ge­schoss wie­der­um gab es eine drei­schif­fi­ge Hal­le, die als Bür­ger-, Hoch­zeits-, Thea­ter- und Tanz­saal und als Tuch­bo­den dien­te. Wich­tigs­ter Raum im 2. Ober­ge­schoss war die gro­ße Rats­stu­be.

    Das Alte Rat­haus dien­te bis zum Umzug 1994 ins Gebäu­de des ehe­ma­li­gen Land­rats­am­tes als Sitz der Stadt­ver­wal­tung. 2004 wur­de es nach einer umfas­sen­den Sanie­rung ein­ge­weiht und wie­der als Teil der Stadt­ver­wal­tung genutzt. Im 1. Ober­ge­schoss ist das Ord­nungs­amt der Stadt mit Bür­ger­Bü­ro und Stan­des­amt ein­ge­zo­gen. Bei die­sen Arbei­ten wur­de im Erd­ge­schoss die frü­he­re Hal­len­si­tua­ti­on wie­der­her­ge­stellt, so dass hier wie­der ein Begeg­nungs­raum ent­stan­den ist, in dem die Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen der Stadt, aber auch pri­va­te Fei­ern statt­fin­den kön­nen.

    Sie sehen, die­ses Gebäu­de hier dient seit über 500 Jah­ren den Men­schen, es war immer ein Ort an dem Bewe­gung herrsch­te. Ein Ort, an dem immer schon Men­schen zusam­men­ge­kom­men sind, jung und alt, mit­ein­an­der rede­ten, fei­er­ten, sich aus­tausch­ten und die sich hier auch gegen­sei­tig unter­stütz­ten.

    Und so ist es mehr als pas­send, dass wir in die­sem Gebäu­de das Jubi­lä­um des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses Haß­furt fei­ern, das seit nun­mehr 10 Jah­ren hier neben­an am Markt­platz 10 in unmit­tel­ba­rer Nähe sei­nen fes­ten Platz in unse­rer Stadt gefun­den hat. Mit sei­nem Kon­zept ist es die trei­ben­de Kraft des bür­ger­li­chen Enga­ge­ments in unse­rer Stadt und für mich sehr über­zeu­gend in sei­ner Arbeit.

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    Grußwort: BRK-Präsident Theo Zellner

    anlässlich des 10-jährigen Jubiläums
    des Mehrgenerationenhauses Haßfurt

    BRK-Präsident Theo Zellner


    Lie­be Lese­rin­nen und Leser,
    lie­be Freun­de des Baye­ri­schen
    Roten Kreu­zes,

    die Arbeit in unse­ren Mehr­ge­nera­tio­nen­ein­rich­tun­gen ist ein unver­zicht­ba­rer Teil der Fami­li­en­ar­beit im Baye­ri­schen Roten Kreuz. Wir leben in einer Zeit, in der es vie­le älte­re Men­schen gibt, die über einen uner­mess­li­chen Schatz an Erfah­run­gen und Erin­ne­run­gen ver­fü­gen. Die­ses nahe­zu unge­nütz­te Poten­ti­al gilt es zu heben und wert­zu­schät­zen. Eines unse­rer wich­tigs­ten Zie­le ist es, den Zusam­men­halt zwi­schen den Genera­tio­nen auch außer­halb der Fami­lie zu stär­ken.

    Jede Mehr­ge­nera­tio­nen­ein­rich­tung ist ein Ort der Begeg­nung. Sie bie­tet gene­ra­tions­über­grei­fend Platz für Enga­ge­ment und ver­mit­telt viel­fäl­ti­ge prak­ti­sche Hil­fen im All­tag. Alt und Jung pro­fi­tie­ren vom Mit­ein­an­der, gewis­ser­ma­ßen eine Über­tra­gung des Prin­zips Groß­fa­mi­lie in unse­re Gesell­schaft.

    Das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt, das von den Akti­ven unse­res BRK-Kreis­­ver­­ban­­des Haß­ber­ge bes­tens geführt wird, ist unter den Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­sern in Bay­ern beson­ders her­vor­zu­he­ben: Die gleich­star­ke Gewich­tung der gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Arbeit mit Rück­sicht auf Beson­der­hei­ten ein­zel­ner Genera­tio­nen, der Ein­brin­gung von Ange­bo­ten im Rah­men des frei­wil­li­gen Enga­ge­ments, mit und für Fami­li­en gestal­te­ten Pro­gram­me und nicht zuletzt aber auch der star­ke Ein­satz in der Inte­gra­ti­on und Aus­bil­dung von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sind nur ein klei­ner Teil der gro­ßen Leis­tungs­viel­falt des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses in Haß­furt. Durch die zen­tra­le Lage, mit­ten am Markt­platz der Stadt Haß­furt, bil­det die­ses Haus bis in die spä­ten Abend­stun­den hin­ein eine gute Anlauf­stel­le für die Wün­sche und Bedürf­nis­se der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger.

    Zum 10-jäh­ri­gen Jubi­lä­um die­ser viel­ver­spre­chen­den Ein­rich­tung wün­sche ich dem Team um Ein­rich­tungs­lei­te­rin Gud­run Gre­ger wei­ter­hin viel Erfolg und stets die Moti­vation und den Mut, auch Neu­es zu wagen. Als Prä­si­dent des Baye­ri­schen Roten Kreu­zes freue ich mich beson­ders dar­über, dass es in unse­rem wun­der­ba­ren Ver­band Pro­gramme und Ein­rich­tun­gen gibt, in denen sich alle Alters­grup­pen wieder­finden, zusam­men­kom­men und von­ein­an­der ler­nen kön­nen.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen

    Ihr
    Theo Zell­ner

    Bundesinnenminister Horst Seehofer gratuliert zum 10jährigen Jubiläum des Mehrgenerationenhauses Haßfurt

    Bundesinnenminister Horst Seehofer gratuliert zum 10jährigen Jubiläum des Mehrgenerationenhauses Haßfurt
    10 Jah­re prägt das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt nun das Leben der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sei­ner Stadt und der anlie­gen­den Gemein­den. Direkt am Markt­platz gele­gen, ist es zen­tra­ler Anlauf­punkt für vie­le Men­schen, die hier gemein­sam ler­nen, lachen, leben und sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen. Men­schen aller Genera­tio­nen und Her­künf­te tref­fen hier einan­der und brin­gen ihre Talen­te, Kom­pe­ten­zen und ihr Wis­sen für­ein­an­der ein. Ermög­licht wird dies durch das gro­ße Enga­ge­ment zahl­rei­cher Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie durch För­der­mit­tel von Bund, Land und Kom­mu­ne und das Deut­sche Rote Kreuz.

    109.500 Nut­zun­gen hat­te das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt im Jahr 2017. Das sind fast 300 täg­lich. Auf eine Deka­de gerech­net, beher­bergt damit das Haß­fur­ter Mehr­ge­nera­tio­nen­haus einen unbe­zif­fer­ba­ren Schatz an wert­vol­len Begeg­nun­gen.

    Mich freut beson­ders, dass es hier gelun­gen ist, ein ganz­heit­li­ches Ange­bot zu schaf­fen: Fami­li­en­ar­beit wie Inte­gra­ti­on, Bil­dung wie frei­wil­li­ges Enga­ge­ment und Selbst­bestim­mung im Alter – ein Ange­bot, das sich an alle Men­schen rich­tet und ein­an­der nahe bringt.
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    Dr. Martin Sage im Haßfurter Tagblatt:

    Dr. Martin Sage (Haßfurter Tagblatt)

    STANDPUNKT
    Der gro­ße Wert des Strick­kur­ses

    Haß­fur­ter Tag­blatt am 07.02.2018

    Im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt (MGH) erin­nert man sich mit Grau­en an die Aus­sa­ge eines frü­he­ren Lokal­po­li­ti­kers in der Anfangs­zeit der Ein­rich­tung: „Stri­cken kön­nen die alten Leu­te auch zuhau­se“, stuf­te besag­te lokal­po­li­ti­sche Grö­ße einen Hand­ar­beits­kurs im MGH als eben­so über­flüs­sig ein wie wohl das Sozi­al­haus ins­ge­samt.

    Jener Herr hat­te nicht im Ansatz begrif­fen, wor­um es beim Schwin­gen der Nadel vor­ran­gig ging. Nicht um das Ver­mit­teln von hand­ar­beit­li­chen Fer­tig­kei­ten oder der Pro­duk­ti­on von Müt­zen. Son­dern um die sozia­len Kon­tak­te, mit­hin: um Mit­mensch­lich­keit. „Wenn die älte­ren Men­schen zu uns kom­men, wenn sie sich in der Gemein­schaft wohl­füh­len, fan­gen sie an zu erzäh­len – von ihren Wün­schen und Hoff­nun­gen, aber auch von ihren Sor­gen und Nöten. Da kön­nen wir oft anset­zen und hel­fen“, beschrieb Gud­run Gre­ger, die Lei­te­rin des MGH, den wah­ren Sinn des Kur­ses kürz­lich gegen­über die­ser Redak­ti­on.

    Zehn Jah­re alt wird das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in die­sem Herbst. Und in der Bevöl­ke­rung und unter den lokal­po­li­ti­schen Akteu­ren ist die Wert­schät­zung für die Ein­rich­tung stark gewach­sen. Weil das MGH gute Arbeit macht, vie­le Men­schen davon pro­fi­tie­ren und man­che von ihnen auf die Ange­bo­te – etwa zur Betreu­ung von Klein­kin­dern – schlicht ange­wie­sen sind. Und all­mäh­lich ver­liert die alte Macho­ge­nera­ti­on an Gewicht, die der fel­sen­fes­ten Über­zeu­gung ist, dass es schon seit jeher Auf­ga­be der „Wei­ber“ ist, sich am bes­ten zu Hau­se um die Kin­der und die Alten und das gan­ze sozia­le Zeug zu küm­mern, gra­tis ver­steht sich, weil „frau“ eh nichts Bes­se­res zu tun hat. Ergo, dass es kei­nes Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses bedürf­te.

    Die jün­ge­ren Män­ner­jahr­gän­ge, die selbst den Kin­der­wa­gen gescho­ben und den Spröss­ling eigen­hän­dig gewi­ckelt oder gefüt­tert haben, begrei­fen viel mehr, dass das Küm­mern um Kin­der oder die Für­sor­ge für die demenz­kran­ke Oma mehr als Pipi­fax ist. Frei­lich kommt hin­zu, dass der Man­gel an Fach­ar­beits­kräf­ten auch im Land­kreis und in jeder Gemein­de den Druck erhöht, umfas­sen­de Betreu­ungs- und Ver­sor­gungs­an­ge­bo­te zu schaf­fen. Auch von daher ist die Kreis­po­li­tik froh, dass es das MGH gibt.

    Trotz­dem zeigt sich am Bei­spiel MGH Haß­furt, wie weit unse­re Gesell­schaft davon ent­fernt ist, den wah­ren Wert der­ar­ti­ger Sozi­al­häu­ser zu erah­nen. Am stärks­ten kommt dies dadurch zum Aus­druck, dass das MGH Jahr für Jahr bei der Kreis­stadt und dem Land­kreis um Zuschüs­se bet­teln muss und streng genom­men nie Pla­nungs­si­cher­heit über zwölf Mona­te hin­aus hat. Auch der Bund könn­te plötz­lich sei­ne För­de­rung strei­chen. Das mag unwahr­schein­lich sein, lässt aber erah­nen, dass die Exis­tenz­ängs­te der Häu­ser die Poli­tik wenig beküm­mert. Man fragt sich, wie vie­le ver­gleich­ba­re Pro­jek­te es im Land­kreis gibt, die sich der­art von Jahr zu Jahr han­geln müs­sen.

    Erstaun­lich ist auch, wie selbst­ver­ständ­lich vie­len Bür­gern und Man­dats­trä­gern gera­de das gewal­ti­ge ehren­amt­li­che Enga­ge­ment erscheint. So als sei es das Nor­mals­te der Welt, sich in sozia­ler Arbeit zu ver­schen­ken – was die Frei­wil­li­gen sicher ger­ne tun. Aber man stel­le sich vor, man ver­lang­te von einem Inge­nieur, eine Kreis­stra­ße für einen Apfel und ein Ei zu pla­nen und von einem Rechts­an­walt, den Kreis ehren­amt­lich vor Gericht zu ver­tre­ten. Unse­re Gesell­schaft hat die Lek­ti­on erst zu ler­nen, welch enor­men Wert sozia­le Arbeit hat. Und welch uner­läss­li­chen Bei­trag sie zum sozia­len Frie­den leis­ten muss – in einer Welt, in der einer­seits die Fami­li­en­ver­bän­de immer klei­ner wer­den oder sich auf­lö­sen. Und in der ande­rer­seits die Gesell­schaft kul­tu­rell, poli­tisch und reli­gi­ös immer hete­ro­ge­ner wird.


    Link zum The­ma:
    → Pres­se­ar­ti­kel MGH: Finan­zie­rung für 2018 steht (Dr. Mar­tin Sage)

     

    MdL Steffen Vogel sendet Glückwünsche
    zum 2. Preis der “Aktion Integration” 2015

    MdL Steffen Vogel sendet Glückwünsche

    Inte­gra­ti­ons­preis 2015 der Regie­rung von
    Unter­fran­ken

    Sehr geehr­te Frau Gre­ger,
    lie­bes Team des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses,

    ich darf Ihnen von gan­zem Her­zen zu Ihrer tol­len Aus­zeich­nung

    Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten – Stark für Erfolg”,

    die das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus von der Regie­rung von Unter­fran­ken am 12. Okto­ber erhal­ten hat, gra­tu­lie­ren. Als Jus­ti­zi­ar unse­res Roten Kreu­zes und als Vater, der sei­ne Kin­der ger­ne am Ange­bot des MGHs teil­neh­men lässt, weiß ich, dass unser MGH, Sie und Ihr Team, die­se Aus­zeich­nung mehr als ver­dient haben. Wo wäre unser Staat ohne den Ein­satz der vie­len Men­schen, die sich ehren­amt­lich enga­gie­ren? Dies gilt nicht nur, aber umso mehr in Zei­ten des hohen Zustroms an Men­schen, die bei uns Hil­fe und Zuflucht suchen.

    Durch die Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten, bei denen Frei­wil­li­ge Kin­dern, Jugend­li­chen und auch Erwach­se­nen bei Sprach­de­fi­zi­ten sowohl in Deutsch als auch in einer Fremd­spra­che hel­fen, wird Inte­gra­ti­on gelebt.

    MdL Steffen Vogel sendet GlückwünscheDie Bil­dungs­pa­ten­schaft ist geprägt von nach­hal­ti­ger, erfolg­rei­cher und ehren­amt­li­cher Akti­vi­tät. Sie führt Men­schen mit unter­schied­li­chem kul­tu­rel­len Hin­ter­grund zusam­men. Dabei pro­fi­tie­ren nicht nur die “Paten­kin­der”, son­dern auch die Paten selbst. Kurz gesagt, wenn es die Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten am Mehr­ge­nera­tio­nen­haus mit ihren viel­schich­ti­gen For­men von Ler­nen, Lite­ra­tur, Spiel und gemein­sa­men Unter­neh­mun­gen nicht geben wür­de, man müss­te sie erfin­den. Ich dan­ke von Her­zen für Ihr Enga­ge­ment und ste­he immer unse­rem MGH und sei­nem Team mit Rat und Tat zur Sei­te.

    Mit freund­li­chen Grü­ßen
    Ihr Stef­fen Vogel, MdL

    Glückwünsche von MdL Steffen Vogel zum Integrationspreis

    (Foto v. MdL Steffen Vogel mit freundl. Genehmigung d. Abgeordnetenbüros, 17.02.2015)

     

    Weitere Glückwünsche

    aus dem Deutschen Bundestag und dem Bayerischen Landtag

    weitere Glückwunschschreiben

    Grußwort der BRK-Vizepräsidentin Brigitte Meyer

    BRK Vizepräsidentin Brigitte MeyerBesuch im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt am 18.05.2015

    Die Son­ne, die mich und mei­ne Beglei­ter am Bahn­hof in Haß­furt begrüßt und auf dem Weg zum Mehr­ge­nera­tio­nen­haus beglei­tet hat­te, sie strahl­te auch im Gebäu­de ein­drucks­voll wei­ter – durch die Men­schen, die wir im Haus ange­trof­fen haben.

    Schon wäh­rend der herz­li­chen Begrü­ßung durch die Lei­te­rin, Frau Gre­ger und ihr Team wur­de die Leben­dig­keit deut­lich, die die­ses Haus trägt. Immer wie­der kamen neue Besu­cher dazu, die sich ganz selbst­ver­ständ­lich zu unse­rer Run­de gesell­ten. Durch ihre Erzäh­lun­gen zeig­te sich bereits bei der Ein­füh­rung, wel­che gro­ße Palet­te und wel­che Krea­ti­vi­tät an Ange­bo­ten sich in die­sem Haus ver­ber­gen.

    Noch ein­drucks­vol­ler wur­de „der Geist des geleb­ten Mit­ein­an­der“ dann in den Gesprä­chen beim Rund­gang deut­lich: mit den Besu­chern im Baby- und Klein­kin­der­treff, oder den bei­den Mäd­chen, die nach dem Tod der Mut­ter von einer Bil­dungs­pa­tin lie­be­voll beglei­tet wer­den, den aus­län­di­schen Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern, die im Sprach­kurs mit gro­ßer Begeis­te­rung beim Deutsch­ler­nen sind…

    Die Grund­sät­ze des Roten Kreu­zes, wel­che da sind: Mensch­lich­keit, Unpar­tei­lich­keit, Neu­tra­li­tät, Uni­ver­sa­li­tät, Frei­wil­lig­keit, Ein­heit und Unab­hän­gig­keit sind wich­ti­ge Säu­len für das Leben im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt und sie ver­bin­den Men­schen unter­schied­li­cher Genera­tio­nen, unter­schied­li­cher Her­kunft und Natio­na­li­tät, unter­schied­li­cher Fähig­kei­ten in ein­drucks­vol­ler Wei­se.

    Respekt und hohe Aner­ken­nung für alle, die dort Ver­ant­wor­tung tra­gen und für alle die sich enga­gie­ren und in das Gesche­hen ein­brin­gen. Sie alle gemein­sam machen es zu einem „Mehr­ge­nera­tio­nen­haus der beson­de­ren Art“.

    Ich bin sicher, die Ide­en gehen bestimmt nicht aus und ich wün­sche dem Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt auch für die Zukunft vie­le herz­li­che Son­nen­strah­len in sei­nem Innen­le­ben, wel­che die Men­schen dort erfül­len und erwär­men.

    Ihre
    Bri­git­te Mey­er
    BRK Vize­prä­si­den­tin

     


    Links zum The­ma:
    → Pres­se­ar­ti­kel „Die­se Hil­fe darf kei­nes­wegs unter­schätzt wer­den“
    → Mel­dung auf der Web­site des BRK-Lan­des­ver­bands: „Prä­di­kat wert­voll“

    Grußwort des Bayerischen
    Ministerpräsidenten Horst Seehofer

    Ministerpräsident Horst Seehofer (Foto: Bay. Staatskanzlei, München. Verwendung m. freundl. Genehmigung.)Besuch im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt

    Mei­nen Besuch im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt wer­de ich nicht ver­ges­sen. Ich war sehr beein­druckt von der ein­ma­li­gen Atmo­sphä­re des Hau­ses und von den viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten, wie jun­ge und alte Men­schen hier von­ein­an­der pro­fi­tie­ren. Die älte­re Genera­ti­on kann ihren uner­mess­li­chen Schatz an Wis­sen und Erfah­rung ein­brin­gen und die mitt­le­re Genera­ti­on ihre Kraft und Ener­gie. Die Kin­der ste­hen unver­kenn­bar für Neu­gier, unge­bro­che­ne Lebens­freu­de und Zukunfts­hoff­nung. In vie­len Lebens­si­tua­tio­nen fin­den die Men­schen hier Trost, Rat und Hil­fe.

    Unse­re Gesell­schaft wird die anste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen nur bestehen kön­nen, wenn Jung und Alt zusam­men­hal­ten. Das gilt für die Poli­tik, das gilt aber auch für das Zusam­men­le­ben in den Fami­li­en sowie in den Städ­ten und Gemein­den. Die Men­schen leben auch des­halb so gern in Bay­ern, weil hier die Bereit­schaft, sich ehren­amt­lich für das Wohl des Gan­zen zu enga­gie­ren, seit jeher beson­ders aus­ge­prägt ist. Das ist ein wert­vol­ler Schatz, den das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt in bei­spiel­haf­ter Wei­se hütet und gestal­tet.

    Das Haus in Haß­furt ist ein Juwel – als Ort der genera­tio­nen­über­grei­fen­den Begeg­nung und als ein Zen­trum des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments. Ich freue mich auch, dass hier viel für die Inte­gra­ti­on von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund getan wird. Das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus ist für mich ein Vor­bild für ein gelin­gen­des mensch­li­ches Mit­ein­an­der.

    Horst See­ho­fer

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    Links zum The­ma:

    Video: Horst See­ho­fer zu Besuch im MGH
    → Foto­stre­cke: Horst See­ho­fer in Haß­furt (Micha­el Möß­lein, Mainpost.de)

    Arti­kel: Minis­ter­prä­si­dent lobt bei Besuch in Haß­furt das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in den höchs­ten Tönen

    Grußwort von Margarete Bause, MdL

    Lie­be Besu­che­rin­nen und Besu­cher,

    bei mei­nem Besuch des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses in Haß­furt im Som­mer 2013 beein­druck­ten mich von Anfang an die herz­li­che Atmo­sphä­re und die gegen­sei­ti­gen Wert­schät­zung. „Jeder hat sein Talent und alle sind uns wich­tig“, sag­te die Lei­te­rin Gud­run Gre­ger zu mir und meint es auch so – davon war ich schnell über­zeugt.

    Wahr­schein­lich ist die­se Aner­ken­nung eines der Moti­ve für die Hin­ga­be und Lei­den­schaft der vie­len ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, ohne die das viel­fäl­ti­ge Ange­bot des MGH – von Baby­sit­ting zum Sprach­kurs, vom „Com­pu­ter-Mitt­woch“ zur Tanz­grup­pe, nicht rea­li­sier­bar wäre.

    Das Soli­da­ri­täts­ge­fühl ist sicher­lich ein wei­te­res. Hier hel­fen sich alle bei allem – und das zum Woh­le aller: Der IT-Exper­te dem Senio­ren bei Rech­ner­pro­ble­men, die Groß­mutter bringt Inter­es­sier­ten das Häkeln bei. Der Umgang ist offen, herz­lich und respekt­voll. Auch davon pro­fi­tie­ren alle Besu­che­rin­nen und Besu­cher und so kom­men man­che „nur“ auf einen Ratsch vor­bei oder zum Kaf­fee­trin­ken– eine Berei­che­rung nimmt man immer mit: sei­en es geschenk­te Zeit oder wohl­wol­len­de Wor­te. Doch im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus gibt es auch – ganz lebens­prak­tisch – Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten gegen exo­ti­sche Kost, Erklä­run­gen zum Smart­pho­ne oder zu Anträ­gen auf Sozi­al­leis­tun­gen.

    Was von außen so locker aus­sieht, braucht viel Kraft und Ner­ven um die tag­täg­li­chen Hin­der­nis­se und Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern. Und es braucht mehr als war­me Wor­te aus der Poli­tik, son­dern kon­kre­te Unter­stüt­zung und Ver­läss­lich­keit in der Finan­zie­rung.

    Margarete Bause, Pressefoto 2013 (Verwendung mit freundl. Genehmigung)Ger­ne wird davon gere­det wie wich­tig der Zusam­men­halt in unse­rer Gesell­schaft ist – im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus erlebt man, wie es geht.

    Ich wün­sche die­sem Haus und den Men­schen, die es gestal­ten und tra­gen, alles nur erdenk­lich Gute und Ihnen kann nur raten – wenn Sie in Haß­furt sind – schau­en Sie vor­bei. Es lohnt sich.

     

    Ihre Mar­ga­re­te Bau­se

     


    → Pres­se­ar­ti­kel zum Besuch von Mar­ga­re­te Bau­se im MGH “Grü­ne Spit­zen­kan­di­da­tin infor­miert sich über … Mehr­ge­nera­tio­nen­haus”