An wen wende ich mich, wenn ich Hilfe brauche?

Eigene Unterstützungsnetzwerke erkennen und Hilfsangebote nutzen

21.10.2026 – P R E S S E M I T T E I L U N G

Am 12. Ok­to­ber durf­ten die Teil­neh­men­den der Ren­ten­SCHMIE­DE Frau Harfst von der Psy­cho­so­zia­len Be­ra­tungs­stel­le am Ge­sund­heits­amt Haß­furt be­grü­ßen. Im Mit­tel­punkt ih­res Be­suchs stand die Fra­ge: ​„An wen kann ich mich wen­den, wenn ich in ei­ner schwie­ri­gen Le­bens­si­tua­ti­on Un­ter­stüt­zung benötige?“

An wen wende ich mich, wenn ich Hilfe brauche? Frau Harfst zum Thema psychosoziale Beratung. (Foto: Katharina Körlin/MGH)

Mit gro­ßem In­ter­es­se ver­fol­gen die Teil­neh­men­den der Ren­ten­SCHMIE­DE die Aus­füh­run­gen von Frau Harfst zur psy­cho­so­zia­len Be­ra­tung. (Foto: Ka­tha­ri­na Körlin/​MGH)

In ei­nem of­fe­nen und an­ge­neh­men Aus­tausch stell­te Frau Harfst die psy­cho­so­zia­le Be­ra­tung als nied­rig­schwel­li­ges und kos­ten­frei­es Hilfs­an­ge­bot vor. Die Be­ra­tungs­stel­le un­ter­stützt Men­schen, die sich emo­tio­nal be­las­tet füh­len, mit psy­chi­schen Er­kran­kun­gen, Sucht­er­kran­kun­gen, Be­hin­de­run­gen oder al­ters­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen le­ben. Auch An­ge­hö­ri­ge von Be­trof­fe­nen kön­nen sich ver­trau­ens­voll an die Be­ra­tungs­stel­le wen­den. Be­son­ders wich­tig war der Hin­weis, dass alle Ge­sprä­che der Schwei­ge­pflicht unterliegen.

Ne­ben der Vor­stel­lung des Be­ra­tungs­an­ge­bots er­hiel­ten die Teil­neh­men­den auch die Ge­le­gen­heit, sich mit ih­rer ei­ge­nen Le­bens­si­tua­ti­on aus­ein­an­der­zu­set­zen. Da­bei stan­den Fra­gen im Mit­tel­punkt wie: ​„Wer ist für mich da, wenn ich Un­ter­stüt­zung brau­che?“ oder ​„An wen kann ich mich in schwie­ri­gen Zei­ten wen­den?“. Die­se Re­fle­xi­on mach­te vie­len be­wusst, über wel­che per­sön­li­chen und so­zia­len Netz­wer­ke sie ver­fü­gen und wo sie bei Be­darf Hil­fe und Un­ter­stüt­zung fin­den können.

Ge­ra­de in Zei­ten, in de­nen bei vie­len Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­ten lan­ge War­te­zei­ten be­stehen, bie­tet die psy­cho­so­zia­le Be­ra­tung schnell und un­kom­pli­ziert die Mög­lich­keit, Ge­hör zu fin­den und Un­ter­stüt­zung zu er­hal­ten. Die Teil­neh­men­den zeig­ten sich über­rascht und zu­gleich er­leich­tert dar­über, dass es ein sol­ches An­ge­bot in der Re­gi­on gibt. Be­son­ders po­si­tiv wur­de auf­ge­nom­men, dass zeit­nah Be­ra­tungs­ter­mi­ne mög­lich sind und Men­schen mit ih­ren An­lie­gen ernst ge­nom­men werden.

Die Ver­an­stal­tung zeig­te ein­drucks­voll, wie wert­voll nied­rig­schwel­li­ge In­for­ma­ti­ons- und Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für die Men­schen vor Ort sind. Die Ren­ten­SCHMIE­DE ist ein wö­chent­li­ches An­ge­bot des Be­treu­ungs­netz­werks für alle Ge­ne­ra­tio­nen im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haßfurt. 

Im Rah­men des Netz­werks wer­den durch die Zu­sam­men­ar­beit mit zahl­rei­chen Ko­ope­ra­ti­ons­part­nern re­gel­mä­ßig The­men auf­ge­grif­fen, die die Le­bens­wirk­lich­keit der Teil­neh­men­den be­tref­fen. Ziel ist es, Be­geg­nung, Teil­ha­be und Ori­en­tie­rung zu för­dern so­wie wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen und Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te zu­gäng­lich zu ma­chen. Das Pro­jekt wird aus Mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Fa­mi­lie, Ar­beit und So­zia­les gefördert.


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