Demenzhelferinnen im Mehrgenerationenhaus

Demenzhelferinnen im Mehrgenerationenhaus

Sie suchen einen aus­ge­bil­de­ten und zuver­läs­si­gen Demenz­hel­fer zur Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Pfle­ge oder zur Ent­las­tung im All­tag?

Zur Unter­stüt­zung der Fami­li­en im Land­kreis ver­mit­telt das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt aus­ge­bil­de­te Demenz­hel­fe­rin­nen.

Demenzhelferinnen 2017

Demenzhelfer …

… sind Betreu­ungs­per­so­nen aus dem gan­zen Land­kreis, die in einer 40-stün­di­gen Schu­lung auf die Beson­der­hei­ten der Beglei­tung von Men­schen mit Demenz vor­be­rei­tet wur­den

Das kön­nen Sie von unse­ren Demenz­hel­fe­rin­nen erwar­ten?

    • Basis­wis­sen über das geron­to­psych­ia­tri­sche Krank­heits­bild
    • For­men der Pfle­ge und recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen
    • Situa­ti­on der pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen
    • Umgang mit den Erkrank­ten, the­ra­peu­ti­sche Ansät­ze und deren Ziel­set­zung
    • Metho­den und Mög­lich­kei­ten der Betreu­ung und Beschäf­ti­gung, Erwerb von Hand­lungs­kom­pe­tenz, Umgang mit schwie­ri­gen Situa­tio­nen
    • Kom­mu­ni­ka­ti­on, Betreu­ung, Beschäf­ti­gung

Wie buchen Sie einen Demenz­hel­fer?

    • Mel­den Sie sich im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus unter 09521 / 952825–0. Dann wird bei einem per­sön­li­chen Gespräch die Zeit und der Umfang des Ein­sat­zes bespro­chen.
    • Wir suchen für Sie wohn­ort­na­he und geeig­ne­te Demenz­hel­fe­rin­nen.
    • Sie neh­men Kon­takt mit den Demenz­hel­fe­rin­nen auf und ver­ein­ba­ren das ers­te Zusam­men­tref­fen.
    • Das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt beglei­tet die Ein­sät­ze und steht für Fra­gen jeder­zeit zur Ver­fü­gung.
WannTer­mi­ne kön­nen unter 09521/952825–0 ver­ein­bart wer­den
Kos­tenVor­aus­set­zung für die Hil­fe ist ein bestehen­der Pfle­ge­grad.
Anmel­dungAnmel­dung erfor­der­lich:
Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt,
Markt­platz 10,
97437 Haß­furt
Tel. 09521–952825-0

 

Kurz-Info zum Entlastungsbetrag

Ab dem 01.01.2017 kom­men mit dem neu­en PSG II (Pfle­ge­stär­kungs­ge­setz) eini­ge finan­zi­el­le Ände­run­gen.

Unter ande­rem ändert sich auch die Höhe des Ent­las­tungs­be­tra­ges. Der Ent­las­tungs­be­trag von 125 Euro ist für jeden Pfle­ge­be­dürf­ti­gen gleich hoch, unab­hän­gig davon, in wel­chem Pfle­ge­grad er ein­ge­stuft ist.

Wer hat Anspruch auf den Betreu­ungs­be­trag?

Alle Per­so­nen mit einem Pfle­ge­grad 1 bis 5, die im häus­li­chen Umfeld gepflegt wer­den. Zum häus­li­chen Umfeld zäh­len:

  • Die eige­ne Woh­nung des pfle­ge­be­dürf­ti­gen Men­schen
  • Die Woh­nung der Pfle­ge­per­son
  • Alten­woh­nung, Betreu­tes Woh­nen

Was bringt der Ent­las­tungs­be­trag?

Mit dem Ent­las­tungs­be­trag sol­len

  • pfle­gen­de Ange­hö­ri­gen ent­las­tet und/oder bera­ten wer­den
  • Pfle­ge­be­dürf­ti­ge geför­dert wer­den, so dass sie so lan­ge wie mög­lich im häus­li­chen Umfeld ihren All­tag selbst­stän­dig bewäl­ti­gen und sozia­le Kon­tak­te pfle­gen kön­nen.

Wel­che Leis­tun­gen kön­nen mit dem Ent­las­tungs­be­trag abge­rech­net wer­den?

Mit dem Ent­las­tungs­be­trag kön­nen

  • teil­sta­tio­nä­re Tages­pfle­ge oder Nacht­pfle­ge,
  • Kurz­zeit­pfle­ge
  • Leis­tun­gen für den ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst im Bereich der Selbst­ver­sor­gung für Per­so­nen in den Pfle­ge­gra­den 2 – 5
  • Leis­tun­gen für Pfle­ge­diens­te im Bereich der Kör­per­pfle­ge für Per­so­nen mit dem Pfle­ge­grad 1
  • sowie Ange­bo­te zur Unter­stüt­zung im All­tag nach § 45a SGB XI (nied­rig­schwel­li­ge Ent­las­tungs­leis­tun­gen) abge­rech­net wer­den.