Lebensqualität im Alter –
ein neuer Ansatz der Seniorenbildung

18.05.2016

Lebensqualität im Alter. Die Gruppe beginnt den Kurs mit einem Gedicht über die Farbe Grün.

Die Grup­pe be­ginnt den Kurs mit ei­nem Ge­dicht über die Far­be Grün

Ge­star­tet 2006 fin­det nun seit über zwei­ein­halb Jah­ren re­gel­mä­ßig der Kurs Le­bens­qua­li­tät im Al­ter“ – ab­ge­kürzt LeA – in den Räu­men des BRK-Mehr­­ge­ne­ra­­tio­­nen­hau­ses Haß­furt statt. 
 

Die­se Kurs­rei­he be­steht aus je­weils zehn Ter­mi­nen à 90 Mi­nu­ten und wird zwei­mal im Jahr an­ge­bo­ten. Der­zeit kom­men 16 Teil­neh­mer im Al­ter von 55 bis fast 90 Jah­ren aus dem gan­zen Landkreis. 

Die Trä­ger­schaft des LeA-Kur­ses“ ob­liegt dem Se­nio­ren­fo­rum der Diö­ze­se Würzburg.

Durch ge­ziel­te Übun­gen wer­den vier Be­rei­che an­ge­spro­chen: Ge­dächt­nis­trai­ning, Be­we­gung und Kör­per­übun­gen, Kom­pe­tenz­trai­ning so­wie Le­bens­sinn und Glau­be. Da­bei spricht LeA“ den ganz­heit­li­chen, pro­jekt­ar­ti­gen, ak­ti­vie­ren­den An­satz an, der sich eng an den Le­bens­fra­gen äl­ter wer­den­der Men­schen orientiert.

Beim The­ma Woh­nen im Al­ter“ wird bei­spiels­wei­se im Be­reich Be­we­gung und Kör­per­übun­gen“ über Un­fall­ge­fah­ren im Haus­halt, Be­we­gungs­übun­gen so­wie Fer­tig­kei­ten zum Trai­ning des Gleich­ge­wichts in­for­miert. Wäh­rend der Tref­fen er­hal­ten die Teil­neh­men­den Trai­nings­an­re­gun­gen, die sie bis zum nächs­ten Tref­fen zu Hau­se durchführen.

Mit­ma­chen kann je­der, der be­reit ist, sich ak­tiv in ei­ner Grup­pe mit dem ei­ge­nen Äl­ter­wer­den zu be­schäf­ti­gen. Frau Krug aus Ha­berts­hau­sen nimmt schon seit zehn Jah­ren we­gen der schö­nen Ge­mein­schaft so­wie der Mi­schung von Jung und Alt an dem Kurs teil.

Die ehe­ma­li­ge Kurs­lei­te­rin Su­san­ne Lan­ger, die eine Aus­bil­dung zur LeA-Lei­te­rin ab­sol­viert hat, hat das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus auf­grund der se­nio­ren­ge­rech­ten Nut­zung aus­ge­wählt. Aus pri­va­ten Grün­den muss sie nun et­was kür­zer tre­ten und ist froh, in Frau Se­lig eine sehr gute Nach­fol­ge­rin ge­fun­den zu ha­ben. Als Gast kommt Frau Lan­ger den­noch ger­ne vor­bei, da sie wäh­rend der jah­re­lan­gen Ar­beit an vie­len Le­bens­ge­schich­ten teil­ha­ben durf­te und sich da­durch ei­ni­ge Freund­schaf­ten ge­bil­det haben.

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