Mehrgenerationenhaus erhält Medienboxen für Flüchtlingsfamilien mit Kindern

Medienboxen für Flüchtlingskinder

v.l.n.r. Eini­ge der Flücht­lings­kin­der: Ach­med, Omar und sein klei­ner Bru­der sowie Mehe­ran.

Durch gemein­sa­mes Lesen, Bas­teln und Spie­len im deut­schen All­tag ankom­men

Das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt erhält vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend (BMFSFJ) und der Stif­tung Lesen Medi­en­bo­xen mit Büchern, Spie­len, Mal- und Bas­tel­ma­te­ria­li­en – für Flücht­lings­fa­mi­li­en.

Der Titel der Medi­en­bo­xen lau­tet: „Will­kom­men in Deutsch­land. Mit Freun­den gemein­sam lesen, bas­teln und spie­len”.

Die Nach­richt kommt gera­de zur rich­ti­gen Zeit. Ist man im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus bei der Pla­nung neben den Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten auch wei­te­re Ange­bo­te zur Sprach­för­de­rung für Flücht­lings­fa­mi­li­en und Kin­der anzu­bie­ten, da erreicht ein Schrei­ben von der Stif­tung Lesen das Haus. Man gehö­re zu den ers­ten 100 Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­sern, die kos­ten­los soge­nann­te Medi­en­bo­xen erhal­ten.

Die Flücht­lings­fa­mi­li­en mit Kin­dern sol­len so spie­le­risch mit der deut­schen Kul­tur und Spra­che ver­traut gemacht wer­den. „Wenn Inte­gra­ti­on gelin­gen soll, dann ist die sozia­le Inte­gra­ti­on ein­schließ­lich der Erwerb der deut­schen Spra­che drin­gend not­wen­dig. Und dafür müs­sen wir die Wei­chen in unse­rem Haus stel­len“ so Gud­run Gre­ger, Lei­te­rin des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses. Ab Janu­ar 2016 wird es ganz indi­vi­du­el­le Sprach­för­de­rung für enga­gier­te Flücht­lings­fa­mi­li­en geben.