Die Wertschätzung jedes Einzelnen im Mittelpunkt”

21. März 2013

Mat­thi­as Kihn im MGH Haß­furt – In­te­gra­ti­on und Bil­dung im Fo­kus

Auf Ein­la­dung von Mat­thi­as Kihn, SPD-Land­tags­kan­di­dat für den Stimm­kreis Haß­ber­ge, Rhön-Grab­feld”, be­such­te der par­la­men­ta­ri­sche Ge­schäfts­füh­rer der Land­tags­frak­ti­on Ha­rald Gül­ler das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus (MGH) des BRK in Haß­furt. Im Mit­tel­punkt stan­den die Ak­teu­re um Gud­run Gre­ger, die Ko­or­di­na­to­rin der Ein­rich­tung, die sich be­son­ders im Tä­tig­keits­feld Bil­dung und In­te­gra­ti­on” en­ga­gie­ren.

Wertschätzung jedes Einzelnen im Mittelpunkt: Matthias Kihn und Harald Güller im MGH

Gud­run Gre­ger freu­te sich über den Be­such der SPD-De­le­ga­ti­on, der auch René van Eckert, Bun­des­tags­lis­ten­kan­di­dat und Juso-Vor­sit­zen­der im Un­ter­be­zirk Rhön-Haß­ber­ge, und Ver­tre­ter des SPD-Orts­ver­eins Haß­furt an­ge­hör­ten. Sie konn­te eine brei­te Pa­let­te an An­ge­bo­ten und Ver­an­stal­tun­gen prä­sen­tie­ren, bei de­nen das MGH durch Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten und wei­te­re Be­treu­ungs­an­ge­bo­te bei­spiels­wei­se Sprach­kur­se an­bie­tet. Je­der, der hier­her kommt, ist will­kom­men, er­hält Un­ter­stüt­zung und kann sich mit sei­nen Fä­hig­kei­ten wie­der­um im Haus ein­brin­gen”, er­klär­te die Ko­or­di­na­to­rin, die dies an meh­re­ren Bei­spie­len er­läu­tern konn­te. Ob Sprach-Kur­se, Tanz-Work­shops oder Tech­nik-Stun­den – je­der Be­su­cher des MGH hat eine Stär­ke und kann die­se hier für die Ge­mein­schaft ein­brin­gen.

Die Wert­schät­zung des An­ders­ar­ti­gen – der an­de­ren Spra­che, der an­de­ren Kul­tur – wird in un­se­rer Ge­sell­schaft viel zu häu­fig ver­nach­läs­sigt”, wuss­te auch Mat­thi­as Kihn aus sei­ner Tä­tig­keit als Leh­rer im Ge­spräch mit Bil­dungs­pa­ten des MGH Haß­furt zu be­rich­ten. Viel zu oft füh­len sich bei­spiels­wei­se Schü­ler auf­grund ih­rer an­de­ren Mut­ter­spra­che oder Her­kunft von un­se­rer Ge­sell­schaft als we­ni­ger wert­voll an. Da­bei ist doch ge­ra­de das die Stär­ke und gro­ße Chan­ce für die Kin­der, die bei­spiels­wei­se von klein auf eine zwei­te Fremd­spra­che spre­chen.” Die­se Wert­schät­zung je­des Ein­zel­nen mit sei­nen in­di­vi­du­el­len Stär­ken steht im Mit­tel­punkt der Ein­rich­tung, die durch Bun­des­mit­tel und als auch aus dem Eu­ro­päi­schen So­zi­al­fonds für 5 Jah­re fi­nan­ziert wer­den.

Wie se­hen Sie die Zu­kunft der Fi­nan­zie­rung des MGH, wenn das Bun­des­pro­gramm 2014 aus­läuft?” woll­te der par­la­men­ta­ri­sche Ge­schäfts­füh­rer der SPD-Land­tags­frak­ti­on, MdL Ha­rald Gül­ler, wis­sen. Gud­run Gre­ger ver­wies hier auf meh­re­re Mög­lich­kei­ten, von de­nen sie vor al­lem den Ein­be­zug der re­gio­na­len Wirt­schafts­be­trie­be über eine Stif­tung fa­vo­ri­sier­te. Die Wirt­schaft pro­fi­tiert von der Ar­beit im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus, sei es durch Sprach­kur­se, durch Fa­mi­li­en­be­ra­tun­gen oder durch An­ge­bo­te wie Boys@Work’, bei dem Dipl.-Ing. Dr. Di­eth­mar Mo­raw­ski ein An­ge­bot für tech­nik­be­geis­ter­te Jungs schafft.” Gre­ger sieht, wie auch MdL Gül­ler und Kan­di­dat Mat­thi­as Kihn, aber auch die po­li­ti­schen Ebe­nen in der Pflicht.

Es dür­fe aber nicht zu ei­ner Si­tua­ti­on kom­men, in der die eine Ebe­ne Gel­der ver­wei­gert, weil die an­de­re nicht in der fi­nan­zi­el­len Lage ist. Jede Ebe­ne müs­se ih­ren An­teil un­ab­hän­gig von den an­de­ren leis­ten. Wenn alle be­fin­den, dass die ge­leis­te­te Ar­beit gut ist, muss doch eine Fi­nan­zie­rung mög­lich sein!” war das ein­hel­li­ge Cre­do der An­we­sen­den. Un­ver­ständ­nis äu­ßer­ten da­her Po­li­ti­ker wie auch Bil­dungs­pa­ten für das Ver­hal­ten der CSU im Land­tag, die dort ei­nen An­trag der SPD-Frak­ti­on zur Wei­ter­fi­nan­zie­rung der MGH nach Ende der Bun­des­för­de­rung ab­lehn­ten. Sie leis­ten hier her­vor­ra­gen­de Ar­beit – die­se wer­den wir in ei­ner SPD-ge­führ­ten Lan­des­re­gie­rung mit Chris­ti­an Ude als Mi­nis­ter­prä­si­dent wei­ter­hin un­ter­stüt­zen”, zeig­te sich Land­tags­kan­di­dat Kihn zu­ver­sicht­lich.

SPD Rhön-Haß­ber­ge