Ehrenamt eines Hollywood-Stars

Ro­then­bur­ger Sonn­tags­blatt, Nr. 49 – Dez. 2011  – Sa­bi­ne Meißner

Michael Ballhaus ist Pate des Haßfurter Mehrgenerationenhauses

Ehrenamt eines Hollywood-Stars

Do­rith Böhm-Nä­der vom MGH über­reicht Herrn Ball­haus ei­nen hei­mat­li­chen Bocksbeutel

In Un­ter­fran­ken hat ein gro­ßer Star“ sei­ne Wur­zeln. Ka­me­ra­mann Mi­cha­el Ball­haus, der 1968 sei­nen ers­ten Ki­no­film mit Die­ter Hal­ler­vor­den dreh­te, spä­ter auf Film­pro­du­zent Fass­bin­der traf und sei­ne Kar­rie­re in ganz Eu­ro­pa und Hol­ly­wood be­gann, wuchs teils in Ei­chels­dorf in den Haß­ber­gen, teils in Maß­bach bei sei­nen El­tern, den Mit­be­grün­dern des Frän­ki­schen Thea­ters Schloss Maß­bach, auf.

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Eh­ren­amt ei­nes Hollywood-Stars 

So wird ein Schuh draus

HT 11.11.2011 – Man­fred Wagner 

Als Reporter entdeckten die Ferienkinder im Mehrgenerationenhaus die Kreisstadt

HASS­FURT.  Je­der braucht sie, je­der hat sie, je­der trägt sie – Schu­he ge­hö­ren zu un­se­rem Le­ben wie das täg­lich Brot. Wie sie aber ent­ste­hen, und was da­bei al­les zu be­ach­ten ist, dar­über ma­chen sich die we­nigs­ten Men­schen Ge­dan­ken. Beim vier­tä­gi­gen Herbst­fe­ri­en­pro­gramm des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses (MGH) Haß­furt un­ter dem Mot­to Klei­ne Re­por­ter ent­de­cken Haß­furt – ent­de­cken, rät­seln, spie­len“ be­such­ten ein Dut­zend Kin­der im Schul­al­ter un­ter an­de­rem die Waldi-Schuhfabrik.

Markenzeichen: Auf dem Sieben-Meilen-Schuh im Eingangsbereich entstand dieses Gruppenbild der MGH-Ferienkinder

Jun­ge Re­por­ter un­ter­wegs in Haß­furt: Auf dem Sie­ben-Mei­len-Schuh im Ein­gangs­be­reich ent­stand die­ses Grup­pen­bild der MGH-Ferienkinder.

Die päd­ago­gi­sche Lei­tung lag wie in den Vor­jah­ren in den Hän­den der Hei­ler­zie­hungs­pfle­ge­rin Mar­ti­na Lüd­tke aus Knetz­gau. Als sie mit ih­ren Schütz­lin­gen aus Haß­furt und Um­ge­bung bei der Schuh­fa­brik an­kam, führ­te sie der Ver­triebs­lei­ter Ralf Riek gleich durch die Fa­bri­ka­ti­ons­hal­le. Im­mer­hin ar­bei­ten in dem Werk 700 Mit­ar­bei­ter, die von noch ein­mal 1400 Heim­ar­bei­tern un­ter­stützt werden.

Hier er­fuh­ren die Kin­der, dass die an­ge­lie­fer­ten Le­der und Soh­len sage und schrei­be 140 Ar­beits­sta­tio­nen durch­lau­fen müs­sen, bis ein rich­ti­ger Schuh dar­au swird. Das be­reits ge­gerb­te Le­der stammt von Rin­dern und Zie­gen, Schweins­le­der da­ge­gen ist für die Schuh­fer­ti­gung eher un­ge­eig­net. Und jetzt ken­nen die Kids auch den Un­ter­schied zwi­schen ei­nem ge­kleb­ten und ei­nem qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen ge­näh­ten Schuh.
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So wird ein Schuh draus 

Münster: MGH-Projekt »Bildungspatenschaften« überzeugt auf Bundesebene

30. Ok­to­ber 2011

Mehrgenerationenhaus Haßfurt in der Endauswahl zum Preis Engagiert im Deutschen Roten Kreuz“

Vie­le Men­schen, die eh­ren­amt­lich ihre Zeit, ihr Wis­sen und ihre Er­fah­run­gen ein­brin­gen, um die Le­bens­si­tua­ti­on hil­fe­be­dürf­ti­ger, be­nach­tei­lig­ter oder aus­ge­grenz­ter Men­schen zu ver­bes­sern, tun dies un­auf­fäl­lig im Stil­len. Sie und ihre Ar­beit zu wür­di­gen, ist eine der In­ten­tio­nen die­ser Preisausschreibung.

Mit dem Preis En­ga­giert im DRK“ för­dert das DRK-Ge­ne­ral­se­kre­ta­ri­at die An­er­ken­nung und Ach­tung des fei­wil­li­gen eh­ren­amt­li­chen so­zia­len En­ga­ge­ments in­ner­halb des ei­ge­nen Ver­ban­des. Die Be­richt­erstat­tung in den Me­di­en wür­digt die viel­fäl­ti­gen Leis­tun­gen der En­ga­gier­ten ge­gen­über der Öffentlichkeit.

Münster

Das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt in Trä­ger­schaft des Baye­ri­schen Ro­ten Kreu­zes Kreis­ver­band Haß­ber­ge mit sei­nem eh­ren­amt­li­chen Pro­jekt Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten – En­ga­ge­ment macht stark“, wur­de auf­grund der bun­des­wei­ten Preis­aus­schrei­bung von ei­ner Jury un­ter die zehn Fi­na­lis­ten ge­wählt, weil sie und ihre eh­ren­amt­lich Tä­ti­gen sich ei­nem wich­ti­gen ge­sell­schaft­li­chen The­ma wid­men, ihre Pro­jekt­struk­tu­ren zu­kunfts­ge­rich­tet und nach­hal­tig ge­stal­ten und ihre Eh­ren­amt­li­chen pro­fes­sio­nell begleiten.

MünsterAlle zehn Fi­na­lis­ten wur­den zur Preis­ver­lei­hung nach Müns­ter ins Con­gress Cen­trum zum Zun­kunfts­kon­gress Eh­ren­amt und Frei­wil­li­gen­tä­tig­keit“ ein­ge­la­den. Aus dem Kreis der Fi­na­lis­ten wähl­te die Jury drei Preis­trä­ger aus, die erst an­läß­lich die­ser Preis­ver­lei­hung be­kannt­ge­ge­ben wer­den. Die Eu­ro­päi­sche Kom­mis­si­on rief das Jahr 2011 als das eu­ro­päi­sche Jahr der Frei­wil­li­gen­tä­tig­keit aus. Der DRK Zu­kunf­st­kon­gress fand un­ter der Schrim­herr­schaft von Pro­fes­sor Dr. Lam­mert, Prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­ta­ges, statt.
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Müns­ter: MGH-Pro­jekt »Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten« über­zeugt auf Bundesebene 

In fünf Tagen künstlerisch alle Kontinente besucht

In fünf Tagen künstlerisch alle Kontinente besucht

Mit ei­ner Ver­nis­sa­ge en­de­te im Ge­bäu­de der BRK-Mit­tags­­­be­treu­ung am Dü­rer­weg in Haß­furt die Fe­ri­en­KUNST­wo­che un­ter der Lei­tung der Fa­ber-Cas­tell-Ju­gend­kunst­schu­le in Ko­ope­ra­tion mit dem Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haßfurt.

Haß­fur­ter Tag­blatt – 18.09.2011

Im Rah­men des Fe­ri­en­pro­gramms fand eine Ver­nis­sa­ge im Ge­bäu­de der BRK-Mit­tags­be­treu­ung am Dü­rer­weg statt

HASS­FURT (CR) – Mit ei­ner Ver­nis­sa­ge en­de­te im Ge­bäu­de der BRK-Mit­tags­­­be­treu­ung am Dü­rer­weg in Haß­furt die Fe­ri­en­KUNST­wo­che. Un­ter Lei­tung der Fa­ber-Cas­tell-Ju­gend­kunst­schu­le in Ko­ope­ra­tion mit dem Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus und der BRK-Mit­tags­be­treu­ung zeig­ten die Kin­der in der letz­ten Som­mer­fe­ri­en­wo­che gro­ße Begeisterung.

Fünf Tage um die Welt“ lau­te­te das Mot­to der künst­le­ri­schen Fe­ri­en­ge­stal­tung, un­ter dem die Jun­gen­d­kunst­schu­le nun im Herbst ihr An­ge­bot im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus fort­setzt. Es war eine Pre­mie­re für uns“, be­rich­te­te Do­zent An­dre­as Neun­hoef­fer. Seit drei Jah­ren be­treibt die Fa­ber-Cas­tell-Aka­de­mie eine Kunst­schu­le in Stein bei Nürn­berg.
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In fünf Ta­gen künst­le­risch alle Kon­ti­nen­te besucht 

Wenn der Papa zum Mädchen für alles wird

HT 14.09.2011 – Man­fred Wagner

Frank Bayer kümmert sich zwei Jahre lang um seine kleine Tochter

Wenn der Papa Mädchen für alles wird

In lo­cke­rer und fa­mi­li­en­freund­li­cher At­mo­sphä­re tref­fen sich je­den Mon­tag­vor­mit­tag im Haß­fur­ter Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus jun­ge Müt­ter und Vä­ter mit ih­ren Klein­kin­dern. Meis­tens ist auch Frank Bay­er mit sei­ner klei­nen Toch­ter Fio­na mit von der Partie.

Haß­furt. Vor we­ni­gen Jahr­zehn­ten noch hät­te man Frank Bay­er als ei­nen Exo­ten ein­ge­stuft und auch heu­te stellt er eine Aus­nah­me dar. Wäh­rend sei­ne Frau Re­gi­na ganz­tags ar­bei­tet und die Fa­mi­lie er­nährt, küm­mert sich der 35jährige um die ge­mein­sa­me Toch­ter Fio­na im zar­ten Al­ter von 15 Mo­na­ten und spielt im Haus­halt Mäd­chen für al­les. Wie geht es ihm damit?

Wir spre­chen mit dem Vor­zei­ge­va­ter im Baby- und Klein­kind­treff im Haß­fur­ter Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus (MGH). Hier tref­fen sich je­den Mon­tag­vor­mit­tag in ers­ter Li­nie jun­ge Müt­ter aus Haß­furt und dem Kreis mit ih­rem Nach­wuchs, der meist noch in den Win­deln steckt. Oft ist Frank der ein­zi­ge Va­ter in der Grup­pe. Ob­wohl die Müt­ter ihn voll ak­zep­tie­ren, wünscht er sich doch manch­mal männ­li­che Ver­stär­kung“.

Der ers­te Ge­burts­tag der klei­ne Fio­na ver­än­der­te für den ge­lern­ten Schrei­ner ei­ni­ges. Bis zu die­sem Zeit­punkt ar­bei­te­te er in ei­nem 70 km ent­fern­ten Be­trieb in Fröm­mers­dorf im Land­kreis Er­lan­gen-Höchstadt. Stres­si­ge Ar­beits­ta­ge, oft auf Mon­ta­ge, zo­gen sich zehn bis elf Stun­den lan­ge hin, dazu kam die wei­te An­fahrts­zeit. Prak­tisch nur am Wo­chen­en­de hat­te der frisch­ge­ba­cke­ne Va­ter Zeit für die Toch­ter. Glück­lich war er da­mit nicht.
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Wenn der Papa zum Mäd­chen für al­les wird 

Hoher Besuch aus Berlin

HT 19.07.2011 – Man­fred Wagner

Han­na Gei­er vom DRK-Bun­des­ver­band mach­te dem Haß­fur­ter Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus ihre Aufwartung

Hoher Besuch aus Berlin

Haß­furt. Hil­fe, mein Kind ist krank und ich muss doch zur Ar­beit“ – Ich bin neu hier im Kreis, wie kann ich ei­ni­ge net­te Leu­te ken­nen­ler­nen?“. Zwei ty­pi­sche An­fra­gen, die im­mer wie­der im Haß­fur­ter Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus (MGH) ein­lau­fen. Das Haus in Haß­furt greift sol­che Be­dar­fe und In­ter­es­sen bei­spiel­haft auf – es lebt und ist zum ech­ten Bür­ger­haus ge­wor­den“, ur­teil­te Han­na Gei­er aus Berlin.

Die Ber­li­ne­rin ar­bei­tet beim Bun­des­ver­band des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes (DRK) und mach­te sich ein Bild vor Ort. Sie ist für alle 18 MGH zu­stän­dig, die sich in der Trä­ger­schaft des DRK be­fin­den. Be­son­ders be­ein­druckt zeig­te sie sich von den vie­len In­itia­ti­ven, die hier laufen.

Von der Krab­bel­grup­pe bis zum Kin­der­ho­tel, vom Ba­by­sit­ter­lehr­gang bis zum PC-Kurs für Se­nio­ren – das MGH am Main habe sein ganz ei­ge­nes Pro­fil ent­wi­ckelt, lob­te die Pro­jekt­lei­te­rin. Dass sich hier so vie­le Men­schen eh­ren­amt­lich en­ga­gier­ten, sei al­les an­de­re als selbstverständlich.

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Ho­her Be­such aus Berlin 

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