Bildungspaten von der Regierung ausgezeichnet

Haß­fur­ter Tag­blatt /​ Neue Pres­se — 14./16.10.2015 — Sabi­ne Meiß­ner

Projekt „Bildungspatenschaften – Stark für Erfolg“ des Mehr­gene­ra­tio­nen­hauses mit 2. Preis der „Aktion Integration“ gewürdigt

Die Regie­rung von Unter­fran­ken zeich­net das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus (MGH) als einen von drei Preis­trä­gern mit dem Inte­gra­ti­ons­preis 2015 aus. Die Wür­di­gung gilt haupt­säch­lich dem Enga­ge­ment von Ehren­amt­li­chen, die Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten über­nom­men haben. Am Mon­tag fand die Preis­ver­lei­hung in der Würz­bur­ger Resi­denz statt.

Würz­burg /​ Haß­furt Das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus (MGH) des Baye­ri­schen Roten Kreu­zes Kreis­ver­band Haß­ber­ge hat für das Pro­jekt “Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten – Stark für Erfolg” den mit 1500 Euro dotier­ten zwei­ten Preis der “Akti­on Inte­gra­ti­on” erhal­ten. Regie­rungs­prä­si­dent Dr. Paul Beinho­fer über­reich­te den Preis und den sym­bo­li­schen Scheck an Gud­run Gre­ger, die Koor­di­na­to­rin des MGH. Sie war mit einer Abord­nung haupt- und ehren­amt­li­cher Mit­ar­bei­ter zur Fest­ver­an­stal­tung in die Resi­denz gela­den wor­den.

Die Delegation des Haßfurter Mehrgenerationenhauses vor der Preisverleihung in Würzburg (von links): Lisa Geyer, Gudrun Greger, Tamara Sotnikov, Steffi Hely-Pelami, Renate Wohlleben, Ingrid Thieler, Anne Borst, Monika Hoffmann, Dieter Greger, Gisela Röder, Simone Geruschke

Die Dele­ga­ti­on des Haß­fur­ter Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses vor der Preis­ver­lei­hung in Würz­burg (von links): Lisa Gey­er, Gud­run Gre­ger, Tama­ra Sot­ni­kov, Stef­fi Hely-Pelami, Rena­te Wohl­le­ben, Ingrid Thie­ler, Anne Borst, Moni­ka Hoff­mann, Die­ter Gre­ger, Gise­la Röder, Simo­ne Gerusch­ke.
(Foto: Sabi­ne Meiß­ner)

Was sich als nüch­ter­ne Pres­se­mel­dung in der Zei­tung dar­stellt, lös­te im tat­säch­li­chen Gesche­hen gro­ße Freu­de bei allen Betei­lig­ten aus. Gud­run Gre­ger sprach in der Ver­an­stal­tung vor zahl­rei­chen Poli­ti­kern und ande­ren offi­zi­el­len Gäs­ten sowie Aus­ge­zeich­ne­ten über Inhalt und Zie­le des Pro­jek­tes “Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten”, mit dem sich das MGH als eine von 24 unter­frän­ki­schen Ein­rich­tun­gen um den Inte­gra­ti­ons­preis bewor­ben hat­te. Sie zeig­te auf, welch hohe Bedeu­tung die Aus­zeich­nung für ihr Team habe. “Unse­re Ehren­amt­li­chen brin­gen einen gro­ßen Teil ihrer Frei­zeit auf, um mit Paten­schaf­ten ande­ren Men­schen zu hel­fen”, sag­te die Haß­fur­ter MGH-Che­fin. Schon seit der Eröff­nung des MGH stün­den die Ent­las­tung und Unter­stüt­zung von Fami­li­en mit und ohne Migra­ti­ons­hin­ter­grund und der Aus­bau fami­li­en­freund­li­cher Netz­wer­ke im Mit­tel­punkt des Han­delns. Seit Novem­ber 2009 gibt es die Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten im MGH. “Unse­re Bil­dungs­pa­ten brin­gen sich nach dem Prin­zip Geben und Neh­men ein”, infor­mier­te Gre­ger, “denn wir gehen davon aus, dass jeder Mensch ein Talent hat und dem­zu­fol­ge für Hil­fe, die er erfährt, etwas zurück­ge­ben kann”. Mit der Beglei­tung durch Paten wer­de gezielt Fami­li­en mit Kin­dern aus allen Kul­tu­ren nach­hal­tig Teil­ha­be und Bil­dung ermög­licht.

Steffi Hely-Pelami (links) ist ein ehemaliges Patenkind der ehrenamtlichen Bildungspatin Monika Hoffmann und mittlerweile selbst ehrenamtliche Mitarbeiterin des MGH.

Stef­fi Hely-Pelami (links) ist ein ehe­ma­li­ges Paten­kind der ehren­amt­li­chen Bil­dungs­pa­tin Moni­ka Hoff­mann und mitt­ler­wei­le selbst ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin des MGH.
(Foto: Sabi­ne Meiß­ner)

Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten im MGH gibt es auch für Men­schen, die schon immer in Deutsch­land zu Hau­se sind, etwa für Schul­kin­der in bestimm­ten Fächern oder vor Ein­tritt in die Schu­le, für Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen, für älte­re Frau­en und Män­ner oder für Mäd­chen in männ­lich gepräg­ten Aus­bil­dungs­rich­tun­gen und für Buben in umge­kehr­ter Wei­se. Die Grün­de für Paten­schaf­ten sind eben­so viel­fäl­tig wie die Per­so­nen auf die sich bezie­hen und die sie durch­füh­ren. Es sind Haß­berg­ler aller Gene­ra­tio­nen, mit ver­schie­de­ner Her­kunft und unter­schied­li­chen Bio­gra­fi­en auf bei­den Sei­ten betei­ligt. Eine der Bil­dungs­pa­ten ist Moni­ka Hoff­mann. Sie kam zum MGH, um Deutsch­unterricht für Men­schen zu geben, die aus dem Aus­land in den Land­kreis kamen. Mitt­ler­wei­le haben mit ihrer Hil­fe vie­le ihrer erwach­se­nen Schü­ler pas­sa­ble Deutsch­sprach­kennt­nis­se erwor­ben. Stell­ver­tre­tend für alle Bil­dungs­pa­ten des MGH trat Moni­ka Hoff­mann nach Gud­run Gre­ger an das Mikro­fon und kam der Auf­for­de­rung nach, über ihre Moti­va­ti­on zu berich­ten. “Ich habe selbst mit mei­ner Fami­lie meh­re­re Jah­re in ver­schie­de­nen Län­dern gelebt”, begann sie ihre Aus­füh­run­gen. “Mei­ne per­sön­li­chen Erfah­run­gen aus dem Zusam­men­le­ben mit Men­schen in einem frem­den Land woll­te ich ger­ne zur Ver­fü­gung stel­len, nach­dem ich nach Haß­furt gezo­gen bin.” Im MGH sei sie herz­lich auf­ge­nom­men und ihr Ange­bot in sinn­vol­le Bah­nen gelenkt wor­den, erklär­te sie. “Und es macht viel Freu­de”, sag­te Moni­ka Hoff­mann unter dem Bei­fall der Anwe­sen­den, “denn ich ler­ne selbst dabei Neu­es von ande­ren Kul­tu­ren und ern­te viel Dank­bar­keit”. Eines ihrer ehe­ma­li­gen Paten­kin­der stand inmit­ten der Haß­ber­ga­b­ord­nung mit ihr auf der Büh­ne: Stef­fi Hely-Pelami, eins­ti­ges Paten­kind und nun ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin im MGH im Rah­men eines Prak­ti­kums.

Wolf­gang Borst (Mit­te) und Micha­el Zieg­ler nutz­ten die Mög­lich­keit für ein per­sön­li­ches Gespräch mit Regie­rungs­prä­si­dent Paul Beinho­fer. (Foto: Sabi­ne Meiß­ner)

Es konn­ten nicht alle MGH-Bil­dungs­pa­ten an der Ver­an­stal­tung in der Resi­denz teil­neh­men. Bei Gesprä­chen nach der Preis­ver­lei­hung, die im locke­ren Rah­men von hoch­ran­gi­gen Ehren­gäs­ten mit Preis­trä­gern bei einem Steh­emp­fang geführt wur­den, berich­te­te Gud­run Gre­ger bei­spiels­wei­se von Mar­tin Lud­wig, der auf ein­fa­che Art und Wei­se inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, vor­nehm­lich älte­ren, die Viel­falt des “World Wide Web” bei­bringt. Sie erwähn­te das Feri­en­pro­gramm „Fit für die Schu­le“ für Schul­an­fän­ger, das von der Leh­re­rin Anja Lind­ner ehren­amt­lich unter Betei­li­gung des Kin­der­arz­tes Dr. Arman Beh­dja­ti-Lind­ner durch­ge­führt wird und vie­len Kin­dern zur Freu­de ihrer Eltern den Ein­stieg in die Schu­le erleich­tert. Der “Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­par­cours” in der Kreis­stadt gibt die Mög­lich­keit, gemein­sam Spaß an der fri­schen Luft zu haben, mit­ein­an­der in Kon­takt zu kom­men und aktiv zu sein ohne dass irgend­wel­che Unter­schie­de dabei stö­ren könn­ten. Die MGH-Che­fin, aber auch ihre bei­den haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen Simo­ne Gerusch­ke und Lisa Gey­er, berich­te­ten bei einem Glas Wein oder Saft von der Arbeit der ehren­amt­li­chen Bil­dungs­pa­ten Rena­te Wohl­le­ben, Bir­git Ger­ling und wei­te­rer.

Rena­te Wohl­le­ben war anwe­send und erzähl­te selbst von ihren Paten­kin­dern, zwei Brü­dern, deren Eltern mit ihnen aus Polen nach Deutsch­land in den Haß­berg­kreis kamen. Ihre Pate­nen­kel sei­en mitt­ler­wei­le so gut inte­griert, dass sie “die Paten-Oma gar nicht mehr brau­chen” und sich Rena­te Wohl­le­ben neu­en Auf­ga­ben im MGH wid­men kön­ne. Eben­falls mit in die Resi­denz gereist war Ingrid Thie­ler. Sie erzähl­te plas­tisch von der Licht­stu­be, einer Grup­pe von Frau­en, die ein­mal in der Woche im MGH zusam­men­kom­men und Kin­der­klei­dung für Flücht­lings­fa­mi­li­en und ande­re stri­cken. „Das wöchent­li­che Stri­cken, unter ande­rem für eine Mis­si­ons­sta­ti­on in Alba­ni­en, ist eine fes­te Insti­tu­ti­on gewor­den“, infor­mier­te sie im Gespräch mit Micha­el Zieg­ler, der für den Land­rat als Ehren­gast der Preis­ver­lei­hung bei­wohn­te. “Bit­te rich­ten Sie Herrn Land­rat Schnei­der unse­re herz­li­chen Grü­ße aus”, sag­te die enga­gier­te Stri­cke­rin zu Zieg­ler, “wir wür­den uns sehr freu­en, wenn er uns ein­mal in der Licht­stu­be besu­chen wür­de”. Sie ver­si­cher­te, dass der Land­rat bei einem Besuch “einen eben­so schö­nen gestrick­ten Schal” erhal­ten wür­de, wie ihn bei sei­nem Besuch der Minis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer bekom­men hat.

Nach der Verleihung des Integrations­preises lud die Regierung alle Anwesenden zum Stehempfang ein, der Raum für Gespräche, Erfahrungsaustausch und persönliche Anerkennung gab. In der Runde der Haßbergler herrschte ausgelassene Stimmung, die die Freude über die Anerkennung zum Ausdruck brachte. Im Bild (von links): Steffi Hely-Pelami, Monika Hoffmann, Wolfgang Borst, Gisela Röder, Michael Ziegler, Dieter Greger. (Foto: Sabine Meißner)

Nach der Ver­lei­hung des Inte­gra­ti­ons­prei­ses lud die Regie­rung alle Anwe­sen­den zum Steh­emp­fang ein, der Raum für Gesprä­che, Erfah­rungs­aus­tausch und per­sön­li­che Aner­ken­nung gab. In der Run­de der Haß­berg­ler herrsch­te aus­ge­las­se­ne Stim­mung, die die Freu­de über die Aner­ken­nung zum Aus­druck brach­te. Im Bild (von links): Stef­fi Hely-Pelami, Moni­ka Hoff­mann, Wolf­gang Borst, Gise­la Röder, Micha­el Zieg­ler, Die­ter Gre­ger. (Foto: Sabi­ne Meiß­ner)

Vie­le wei­te­re Akti­vi­tä­ten und Namen von Bil­dungs­pa­ten waren am Mon­tag­abend in Würz­burg im Gespräch, etwa die Kur­se von Frank Hart­mann und Diet­h­mar Moraw­ski, einem frei­wil­lig enga­gier­ten Bau­bio­lo­gen und einem pro­mo­vier­ten Diplom­in­ge­nieur, der mit tech­nik­be­geis­ter­ten Kin­dern deren Krea­ti­vi­tät und Phan­ta­sie durch das Ent­wer­fen von Maschi­nen am PC för­dert. Das neu ein­ge­rich­te­te Kin­der­ho­tel in der Außen­stel­le Ebern wur­de erwähnt, wo klei­ne “Hotel­gäs­te” von Lisa Gey­er und der ehe­ma­li­gen Leh­re­rin Gise­la Röder betreut wer­den und wo es bei Spiel und krea­ti­vem Spaß inter­na­tio­nal zugeht. Im Eber­ner BRK-Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus tref­fen sich auch wöchent­lich eif­ri­ge Stri­cke­rin­nen, um ihrem Hob­by gemein­sam zu frö­nen und Flücht­lings­müt­ter mit selbst­ge­mach­ten Baby­gar­ni­tu­ren zu unter­stüt­zen.

Gud­run Gre­ger resü­mier­te: “In freund­licher Umge­bung und ange­neh­mer Atmo­sphä­re des MGH ler­nen Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund all­tags­taug­li­ches Deutsch, wobei Kin­der ger­ne mit­ge­bracht wer­den kön­nen, außer­dem bie­ten die Kur­se den Fami­li­en vie­le Kontakt­möglich­keiten und Anknüp­fungs­punk­te.”

Sie stell­te auch fest, dass einer­seits viel Moti­va­ti­on zum ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment exis­tiert, ande­rer­seits oft Erfah­rung und Orga­ni­sa­ti­on feh­le. “Um hier Abhil­fe zu schaf­fen, gibt es mitt­ler­wei­le die Aus­bil­dung zum Frei­wil­li­gen­ma­na­ger, wobei Men­schen gehol­fen wird, die pas­sen­de ehren­amt­li­che Tätig­keit zu fin­den sowie Ver­ei­ne, die auf unent­gelt­li­che Mit­ar­beit ange­wie­sen sind, bei der rich­ti­gen Gestal­tung unter­stützt wer­den. Sie habe so eine Aus­bil­dung absol­viert.

 


 

I N F O R M A T I O N

Unter dem Mot­to “Mit­ein­an­der leben, von­ein­an­der ler­nen” ist der unter­frän­ki­sche Inte­gra­ti­ons­preis zum ach­ten Mal ver­ge­ben wor­den. Aus aktu­el­lem Anlass sei das Mot­to für 2015 um den Zusatz “Inte­gra­ti­on? Ehren­sa­che!” erwei­tert wor­den, infor­mier­te Regie­rungs­prä­si­dent Paul Beinho­fer in sei­ner Anspra­che.

“Die Ein­ge­la­de­nen”, sag­te Beinho­fer, “enga­gie­ren sich in beson­de­rem Maße und leis­ten eine groß­ar­ti­ge Arbeit”. Dabei gehe es nicht nur um die Flücht­lin­ge, die aktu­ell in gro­ßer Zahl zu uns kom­men, son­dern auch um “vie­le ande­re Men­schen, die hier leben wol­len”. Die Ehren­amt­li­chen wür­den sich mit hohem per­sön­li­chen Ein­satz um die­se Men­schen küm­mern, mein­te der Regie­rungs­prä­si­dent und stell­te fest: “Damit leis­ten sie eine wich­ti­ge Arbeit für die Kom­mu­nen vor Ort.”

Ver­tre­ter von Kom­mu­ne und Land­kreis waren der Ein­la­dung in die Resi­denz eben­falls gefolgt. Die Abord­nung des MGH reis­te unter Beglei­tung von BRK-Kreis­ge­schäfts­füh­rer Die­ter Gre­ger zur Ver­an­stal­tung. In den Stuhl­rei­hen vor ihnen ver­folg­ten Micha­el Zieg­ler, Ver­tre­ter des Land­ra­tes, Wolf­gang Borst als stell­ver­tre­ten­der Kreis­vor­sit­zen­der des BRK sowie Haß­furts Bür­ger­meis­ter Gün­ter Wer­ner die Ehrung.

Ein gro­ßes Auf­ge­bot an wei­te­ren Poli­ti­kern und Abge­ord­ne­ten aus den Land­krei­sen der drei Preis­trä­ger sowie meh­re­re Bür­ger­meis­ter, der Lei­ter der Arbeits­agen­tur Schwein­furt, Ver­tre­ter der Kir­chen, der Wohl­fahrts­ver­bän­de, der Gerichts­bar­keit, der Schu­len und der Wirt­schaft sowie der Poli­zei­prä­si­dent von Unter­fran­ken hat­ten in den ers­ten Rei­hen Platz genom­men. Sie alle wur­den von Beinho­fer nament­lich begrüßt. Er unter­strich damit “die Bedeu­tung, die der Inte­gra­ti­ons­preis im Land hat”. Der Begrü­ßung schloss sich ein Refe­rat des Staats­e­kre­tärs Johan­nes Hin­ters­ber­ger, MdL, an.

Der ers­te Preis ging an den Kin­der­schutz­bund Aschaf­fen­burg für das Pro­jekt “Eltern­werk­statt”. Für den drit­ten Preis hat­te die Jury die Freie Tur­ner­schaft Würz­burg für das Pro­jekt “Sport ohne Gren­zen” bestimmt.

Aus der Lau­da­tio anläss­lich der Preis­über­ga­be an das Haß­fur­ter MGH: 

Preisverleihung Würzburg 2015, Scheckübergabe (Foto: Sabine Meißner)

Aus den Hän­den von Staats­sekretär Johan­nes Hin­ters­ber­ger nahm Gud­run Gre­ger den sym­bo­lischen Scheck in Emp­fang.
(Foto: Sabi­ne Meiß­ner)

Das Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus unter­stützt seit 2009 mit dem Pro­jekt „Bil­dungs­pa­ten – Stark für Erfolg“ durch bür­ger­li­ches Enga­ge­ment mit Bildungs­paten vor Ort Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, deren Kin­der mit Bil­dungs­an­ge­bo­ten geför­dert wer­den. Im Kin­der­gar­ten, in der Schu­le, in der Aus­bil­dung und im täg­li­chen Leben, ist eine Unter­stüt­zung durch Patin­nen und Paten eine wich­ti­ge Ergän­zung. Neben der Unter­stüt­zung in Bil­dungs­an­ge­le­gen­hei­ten fun­gie­ren die ehren­amtl­ichen Bil­dungs­pa­tin­nen und Bil­dungs­pa­ten auch als Brü­cken­bau­er für die Inte­gra­ti­on der Fami­li­en in das nach­bar­schaft­li­che und gesell­schaft­li­che Zusam­men­le­ben unter­schied­li­cher Milieus und Kul­tu­ren vor Ort.

Zur Dele­ga­ti­on aus Haß­furt gehör­ten:

  • Die­ter Gre­ger, Kreis­ge­schäfts­füh­rer des BRK KV Haß­ber­ge
  • Wolf­gang Borst, Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des BRK KV Haß­ber­ge und 1. Bür­ger­meis­ter der Stadt Hof­heim in Unter­fran­ken
  • Micha­el Zieg­ler, Stell­ver­tre­ten­der Land­rat des Land­krei­ses Haß­ber­ge
  • Gün­ther Wer­ner, 1. Bür­ger­meis­ter der Stadt Haß­furt
  • Gud­run Gre­ger, Lei­te­rin des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses Haß­furt
  • Simo­ne Gerusch­ke, Stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin des Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­hau­ses Haß­furt
  • Lisa Gey­er, Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Haß­furt, Fach­stel­le für Pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge und Ansprech­part­ne­rin für die MGH-Außen­stel­le Ebern
  • Tama­ra Sot­ni­kov, Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst­leis­ten­de
  • Ingrid Thie­ler, Ehren­amt­li­che (Grün­de­rin der Licht­stu­be, sowie MGH-Freun­des­kreis)
  • Anne Borst, Ehren­amt­li­che im Bereich der Kin­der­an­ge­bo­te in Ebern
  • Gise­la Röder, Ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin im Kin­der­ho­tel, sowie Unter­stüt­ze­rin und Für­spre­che­rin für die MGH-Außen­stel­le in Ebern
  • Rena­te Wohl­le­ben, Ehren­amt­li­che und Fami­li­en­pa­tin
  • Moni­ka Hoff­mann, Ehren­amt­li­che Deutsch­kurs­lei­te­rin, Bil­dungs- und Fami­li­en­pa­tin für Paten­kin­der und aktu­ell eine ira­ni­sche Fami­lie
  • Stef­fi Hely-Pelami, ehe­ma­li­ges Paten­kind, Ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin im Rah­men eines Prak­ti­kums

Links zum The­ma:
Glück­wün­sche zum Inte­gra­ti­ons­preis

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