Mehr Geld für das Mehrgenerationenaus in Haßfurt

Haß­fur­ter Tag­blatt – 22.11.2019 – Pe­ter Schmie­der

Zusammenkommen und voneinander lernen: Die Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar findet, dass Mehrgenerationenhäuser wie das in Haßfurt gute Arbeit leisten. Foto: René Ruprecht/MGH

Zu­sam­men­kom­men und von­ein­an­der ler­nen: Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Sa­bi­ne Ditt­mar fin­det, dass Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser wie das in Haß­furt gute Ar­beit leis­ten. Foto: René Ruprecht/MGH

Der Zu­schuss, den die Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser (MGH) vom Bund er­hal­ten, soll er­höht wer­den. Das geht aus ei­ner Pres­se­mit­tei­lung aus dem Büro der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Sa­bi­ne Ditt­mar (SPD) her­vor.

Der Be­schluss dazu sei in der Be­rei­ni­gungs­sit­zung des Haus­halts­aus­schus­ses ge­fal­len, heißt es dort. So soll der Zu­schuss für die 540 Ein­rich­tun­gen, die es in die­sem Be­reich in Deutsch­land gibt, um 5,45 Mil­lio­nen Euro im Jahr er­höht wer­den. Das be­deu­tet jähr­lich 10 000 Euro mehr für je­des ein­zel­ne MGH. In den Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­sern wird her­vor­ra­gen­de und er­folg­rei­che Ar­beit ge­leis­tet“, wird Ditt­mar in der Pres­se­mit­tei­lung zi­tiert.

Vielfältig und abwechslungsreich

Die Ab­ge­ord­ne­te stellt den Ein­rich­tun­gen in ih­rem Wahl­kreis ein gu­tes Zeug­nis aus. Das An­ge­bot in Haß­furt, Bad Kis­sin­gen, Bad Kö­nigs­ho­fen, Schwein­furt oder Schweb­heim sei viel­fäl­tig, ab­wechs­lungs­reich und rich­tig gut or­ga­ni­siert“. So hät­ten sich die Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser zu un­ver­zicht­ba­ren Be­stand­tei­len für das so­zia­le Für- und Mit­ein­an­der in den Kom­mu­nen“ ent­wi­ckelt. Stei­gen­de Be­su­cher­zah­len sprä­chen eine kla­re Spra­che.

Ge­ra­de in Zei­ten, in de­nen die Men­schen im­mer äl­ter und oft auch ein­sa­mer wer­den, leis­te­ten Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser ei­nen wich­ti­gen Bei­trag als Treff­punkt für alle, die sich en­ga­gie­ren wol­len. Jung und Alt kön­nen sich hier be­geg­nen, von­ein­an­der ler­nen, ak­tiv sein und sich für die Ge­mein­schaft vor Ort stark ma­chen.“

Des­we­gen sei es wich­tig, die Fi­nan­zie­rung der Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser auch mit­tel­fris­tig auf si­che­re Füße zu stel­len.

Zu­sätz­lich könn­ten die Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser von ei­nem wei­te­ren Pos­ten pro­fi­tie­ren, der vom Haus­halts­aus­schuss mit mehr Geld aus­ge­stat­tet wur­de: Um 50 Mil­lio­nen Euro steigt der Bun­des­etat für Frei­wil­li­gen­diens­te. Das Frei­wil­li­ge So­zia­le Jahr und der Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst wer­den sehr gut an­ge­nom­men“, freut sich Ditt­mar, dass sich im­mer mehr Ju­gend­li­che, nach dem Weg­fall der Wehr­pflicht und da­mit auch des Zi­vil­diens­tes, trotz­dem für ein frei­wil­li­ges En­ga­ge­ment im so­zia­len Be­reich ent­schei­den.

Wertvolle Dienste

Buf­dis und FSJ­ler leis­ten an vie­len Stel­len äu­ßerst wert­vol­le Diens­te.“ Eben un­ter an­de­rem auch in Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­sern. Mit den ge­stie­ge­nen Mit­teln kön­ne die Zahl der An­ge­bo­te im Frei­wil­li­gen­dienst noch ein­mal er­höht wer­den. Ein drit­ter Pos­ten aus der Be­rei­ni­gungs­sit­zung, der Sa­bi­ne Ditt­mar be­son­ders am Her­zen lie­ge, sei­en acht Mil­lio­nen Euro für Ju­gend­mi­gra­ti­ons­diens­te. An die­ser Stel­le zu spa­ren wäre de­fi­ni­tiv der fal­sche Weg ge­we­sen“, stellt die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te her­aus. Die In­te­gra­ti­on ge­ra­de von ge­flüch­te­ten Ju­gend­li­chen sei eine der wich­tigs­ten Her­aus­for­de­run­gen, vor de­nen die Ge­sell­schaft in den kom­men­den Jah­ren steht. Sie kann nur ge­lin­gen, wenn kom­pe­tent und en­ga­giert be­ra­ten wird“, sagt Ditt­mar.


Links zum The­ma:
→ Mög­lich­keit zum En­ga­ge­ment: Mit­ma­chen – Je­der Mensch hat Ta­len­te
→ Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst: Zeit, das rich­ti­ge zu tun”