Das Thema Demenz geht jeden an

Frän­ki­scher Tag – 19.03.2013 – Sa­bi­ne Wein­beer

Die ge­sam­te Ge­sell­schaft muss ler­nen, mit De­menz um­zu­ge­hen. Des­halb ar­bei­tet das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt mas­siv am Ab­bau von Ta­bus. Men­schen mit De­menz und ihre An­ge­hö­ri­gen fin­den hier eine An­lauf­stel­le, um Ent­las­tung und un­be­schwer­te Stun­den zu er­fah­ren.

Gleich­zei­tig ist das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus eine Platt­form für die Be­geg­nung mit Men­schen, die bis­her mit De­menz nicht kon­fron­tiert wa­ren. Zu die­sen Be­mü­hun­gen zählt das Netz­werk­früh­stück De­menz, zu dem jüngst Be­trof­fe­ne, pfle­gen­de Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker so­wie Be­hör­den­ver­tre­ter ein­ge­la­den wa­ren.

Das Thema Demenz geht jeden an (Fotos: Stefanie Schneyer, Zeil)

Ta­bus ge­gen­über De­menz ab­bau­en, mehr Selbst­ver­ständ­lich­keit und Ver­ständ­nis er­zeu­gen, das will das Mehr­ge­nera­tio­nen­haus Haß­furt, wo am Sonn­tag ein Netz­werk­früh­stück De­menz” statt­fand. Hier ka­men be­trof­fe­ne Fa­mi­li­en mit Ver­tre­tern aus Be­hör­den und Kom­mu­nal­po­li­tik ins Ge­spräch. (Fo­tos: Ste­fa­nie Sch­ney­er)

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Michael Ballhaus grüßt sein Frankenland“

Michael Ballhaus 2011 zu Besuch im MGH  (Foto: Sabine Meissner)

Mi­cha­el Ball­haus bei sei­nem Be­such des MGH im Sep­tem­ber 2011 (Foto: Sa­bi­ne Meiß­ner)

Haß­fur­ter Tag­blatt – 18.03.2013 – Sa­bi­ne Meiss­ner

… und grü­ßen Sie mir mein Fran­ken­land”, sag­te Mi­cha­el Ball­haus, als er auf Bit­ten un­se­rer Zei­tung ein kur­zes State­ment zum Start sei­nes ak­tu­el­len Ki­no­films 3096 Tage” gab.

Ich möch­te den jun­gen Men­schen in den Haß­ber­gen mit­tei­len, dass sie sich den Film un­be­dingt an­se­hen soll­ten. An­se­hen, um nach­zu­emp­fin­den, was es be­deu­tet, acht Jah­re mit ei­nem ein­zi­gen Men­schen ge­fan­gen zu sein. An­se­hen, um zu er­ken­nen, dass Na­ta­scha die Kraft hat­te, die­se acht Jah­re zu durch­le­ben und eine Stär­ke zu ge­win­nen, die über die Macht die­ses sie be­herr­schen­den Men­schen sieg­te. Sie be­frei­te sich und sag­te, sie sei kein Op­fer.”

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Die Menschen haben tiefes Vertrauen

Haß­fur­ter Tag­blatt – 19.02.2013 – Sa­bi­ne Meiss­ner

Ro­tes Kreuz fei­er­te in Bad Kis­sin­gen 150. Ge­burts­tag und vie­le Hel­fer aus dem Land­kreis wa­ren da­bei

BAD KISSINGEN / HASSBERGE – Am Sonn­tag ver­an­stal­te­te der BRK-Be­zirks­ver­band Un­ter­fran­ken – wie be­reits be­rich­tet – sei­nen Fest­akt an­läss­lich des 150-jäh­ri­gen Be­stehens der welt­wei­ten Or­ga­ni­sa­ti­on. Eine De­le­ga­ti­on von Rot­kreuz-Hel­fern aus dem Kreis Haß­ber­ge be­fand sich un­ter den zahl­rei­chen Gäs­ten.

Menschen haben tiefes Vertrauen

Eine De­le­ga­ti­on von Rot­kreuz-Hel­fern aus dem Kreis Haß­ber­ge nahm am Fest­akt zum 150. Be­stehen des BRK teil – (Foto: Sa­bi­ne Meiss­ner)

Mit Bus­sen des BRK-Fahr­diens­tes wa­ren die Hel­fer aus dem Haß­berg­kreis am Sonn­tag­mor­gen ge­mein­sam mit Kreis­ge­schäfts­füh­rer Die­ter Gre­ger in der Haß­fur­ter In­dus­trie­stra­ße ge­star­tet. Sie sind die Re­prä­sen­tan­ten der Ba­sis in den Kreis­ver­bän­den”, so emp­fing der Spre­cher die Haupt- und Eh­ren­amt­li­chen, nach­dem eine lan­ge Lis­te Pro­mi­nen­ter auf Lan­des­ebe­ne so­wie zahl­rei­cher kom­mu­na­ler Füh­rungs­kräf­te ver­le­sen wor­den war. Die Prä­si­den­tin des Baye­ri­schen Ro­ten Kreu­zes, Chris­ta Prin­zes­sin von Thurn und Ta­xis, er­in­ner­te dar­an, dass Rot­kreuz-Hel­fer im Ein­satz ein un­ver­zicht­ba­rer Teil der Ge­sell­schaft sind und von den meis­ten Men­schen als Selbst­ver­ständ­lich­keit an­ge­se­hen wer­den”.

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Dorothee Bär mit Phoenix TV im MGH Haßfurt

Dorothee Bär mit Phoenix TV

Do­ro­thee Bär und Phoe­nix TV stel­len im Pro­jekt MdB 2.0” die Ar­beit des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses Haß­furt vor. V.li.: Si­mo­ne Ge­rusch­ke (stv. Ko­or­di­na­to­rin), Gud­run Gre­ger (Lei­te­rin MGH) und Mo­ni­ka Hoff­mann (Lei­te­rin Deutsch­kurs), Do­rith Böhm-Nä­der (Fach­stel­le für pfle­gen­de An­ge­hö­ri­ge) stell­ten sich den Fra­gen von Do­ro­thee Bär. – Foto: Elke Eng­lert

Frän­ki­scher Tag – 09.02.2013 – Elke Eng­lert

Haß­furtMit ei­nem Kurz­be­such über­rasch­te die­ser Tage die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Do­ro­thee Bär das Lei­tungs­team des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses in Haß­furt. Grund die­ses Be­su­ches war das Pro­jekt MdB 2.0” des Fern­seh­sen­ders Phoe­nix.

Die Po­li­ti­ke­rin nimmt in die­sem Jahr an die­sem Pro­jekt zu­sam­men mit fünf an­de­ren jun­gen Ab­ge­ord­ne­ten al­ler Frak­tio­nen teil, mit dem Ziel, dem Zu­schau­er ei­nen Ein­blick in den Ar­beits­all­tag der Ab­ge­ord­ne­ten zu ge­ben. Zu die­sem Zweck do­ku­men­tiert Do­ro­thee Bär seit Ja­nu­ar 2013 bis zur Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber ihr Schaf­fen durch kur­ze Clips, Vi­de­os, In­ter­views und Block­bei­trä­ge zu ver­schie­de­nen The­men. In je­dem Mo­nat liegt der Fo­kus auf ei­nem an­de­ren po­li­ti­schen Schwer­punkt. Im Fe­bru­ar steht das The­ma Fa­mi­lie, Frau­en, Gleich­stel­lung” auf der Agenda.Für Do­ro­thee Bär war es hier­bei sehr wich­tig, nicht nur ih­ren All­tag in Ber­lin zu do­ku­men­tie­ren, son­dern für die Zu­schau­er auch Im­pres­sio­nen aus ih­rem Wahl­kreis ein­zu­fan­gen.

Zum The­ma im Fe­bru­ar war es ihr ein An­lie­gen, die Ar­beit des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses Haß­furt und das gro­ße En­ga­ge­ment der Mit­ar­bei­ter vor Ort auf­zu­zei­gen. Sie ist Pa­tin des MGH und sehr stolz, dass ein so viel­fäl­ti­ges An­ge­bot für Fa­mi­li­en zur Un­ter­stüt­zung in fast al­len Le­bens­be­rei­chen an­ge­bo­ten wird.

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Elf Teilnehmer aus zehn Nationen

Internationaler Deutschkurs am Mehrgenerationenhaus
als Beispiel lebendiger Integration

Haß­fur­ter Tag­blatt / Frän­ki­scher Tag – 16.01.2013 – Sa­bi­ne Meiss­ner

Im Haß­fur­ter Mehr­ge­nera­tio­nen­haus ler­nen elf Per­so­nen aus zehn Län­dern Deutsch. Sie be­rei­ten sich auf ein Le­ben in ih­rer neu­en Hei­mat vor. Die Leh­re­rin Mo­ni­ka Hoff­mann hat selbst Aus­lands­er­fah­rung und ver­mit­telt mehr als nur Spra­che.

Deutsch lernen mit Monika Hoffmann im Mehrgenerationenhaus

Teil­neh­mer des in­ter­na­tio­na­len Deutsch-Kur­ses im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus sind Ka­ro­li­na Pa­t­a­las aus Po­len, Kurs­lei­te­rin Mo­ni­ka Hoff­mann, Me­lis­sa Mora aus Cos­ta Rica, Sa­rah Sim­fuk­we aus Tan­sa­nia (hin­te­re Rei­he von links) so­wie Shehri­ban Behra­mi aus dem Ko­so­vo, Nina Kai­mo­va aus Ka­sach­stan und Aneli­ya Ios­si­fo­va aus Bul­ga­ri­en (vor­de­re Rei­he von links). Auf dem Bild feh­len die wei­te­ren Kurs­teil­neh­mer Ni­co­le Zösch aus USA, Car­los Ro­dri­guez aus Me­xi­ko, Te­re­sa Van­ge­lis­ta aus Ita­li­en, Kin­ga For­tu­ni­ak aus Po­len und Co­ri­na Bay­sha aus Ru­mä­ni­en. (Foto: MGH)

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Sozialsponsoring 1.000 Euro

Spende der Firma PMA für die Bildungspaten des Mehrgenerationenhauses

Haß­berg-Echo – 19.12.2012 – Man­fred Wag­ner

Haß­berg­kreis. Ohne das brei­te bür­ger­schaft­li­che En­ga­ge­ment von ganz un­ter­schied­li­chen Men­schen wäre un­ser so­zia­les Le­ben är­mer und käl­ter“, bringt Gud­run Gre­ger, die Lei­te­rin des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses (MGH), die Be­deu­tung des Eh­ren­am­tes auf den Punkt. Sie freu­te sich rie­sig über die Spen­de der Fir­ma PMA GmbH Deutsch­land.

Die tau­send Euro sol­len ver­wen­det wer­den, um zu­sätz­li­ches Spiel- und Bas­tel­ma­te­ri­al an­zu­schaf­fen. Da­mit soll die Aus­stat­tung für die 36 eh­ren­amt­li­chen Bil­dungs­pa­ten ver­bes­sert wer­den. Letzt­end­lich kommt die Spen­de ei­ni­gen Hun­dert Pa­ten­kin­dern“, bei de­nen es sich teil­wei­se um be­tag­te Se­nio­ren han­delt, zu­gu­te.

Sozialsponsoring: Firma PMA überreicht einen Spenden-Scheck

Bei der Über­ga­be im MGH über­rasch­ten wir Gud­run Gre­ger, den sechs­jäh­ri­gen Da­vid Be­cker, PMA-Ge­schäfts­füh­rer Vol­ker Mühl­stein, die Kauf­män­ni­sche Lei­te­rin von PMA In­grid Greu­bel, die MGH-Mit­ar­bei­te­rin­nen Do­rith Böhm-Nä­der und Si­mo­ne Ge­rusch­ke, Nina Kai­mo­va und den Se­nio­ren-Com­pu­ter-Pa­ten Mar­tin Lud­wig (ste­hend, von links nach rechts). Vor­ne sit­zen die bei­den Müt­ter Sa­bri­na Wächt­ler (links) mit ih­rem Ju­li­en so­wie Ju­lia But­ter­hof mit der klei­nen Nela Braun­reu­ther. (Foto: Man­fred Wag­ner)

In der Weihnachtsbäckerei… gibt es so manche Leckerei

Weihnachtswerkstatt im MGH (Foto: Manfred Wagner)

(Foto: Man­fred Wag­ner)

Haß­furt – 13.12.2012 – Man­fred Wag­ner

Noch sind kei­ne ver­brannt!“, ruft die Schü­le­rin Jen­ny fröh­lich. Bei der Weih­nachts­bä­cke­rei im Haß­fur­ter Mehr­ge­nera­tio­nen­haus (MGH) ha­ben die Schü­le­rin­nen der Be­rufs­fach­schu­le für Haus­wirt­schaft ge­mein­sam mit Se­nio­ren ge­ba­cken und ge­bas­telt. Spaß hat es al­len ge­macht – und die Le­cke­rei­en, die da­bei her­aus­ge­kom­men sind, kön­nen sich nicht bloß se­hen las­sen, son­dern schme­cken im­mer nach mehr. Wer Lust hat, mal zu pro­bie­ren, soll­te ein­fach mal vor­bei­schau­en. Eine gute Ge­le­gen­heit dazu wäre schon heu­te Nach­mit­tag beim be­lieb­ten weih­nacht­li­chen Mu­sik­kaf­fee.

In der Kü­che des MGH ha­ben wir Sa­bri­na El­ler aus Rüg­heim, El­frie­de Rauch und Ernst Peng­ler aus Haß­furt so­wie Jen­ny Kug­ler aus Kir­chaich (von links nach rechts) über­rascht.

Gemeinsam Stark für Erfolg”

Haß­fur­ter Tag­blatt – 08.12.2012 – Sa­bi­ne Meiß­ner (sme)

Wann muss ein Kind zum Arzt, zum The­ra­peu­ten oder in eine ziel­ge­rich­te­te Be­schäf­ti­gung? Um die­se und an­de­re Fra­gen für El­tern und Er­zie­her ging es am Don­ners­tag im ELTERNCAFÉ des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses.

Als Gast der wö­chent­lich don­ners­tags statt­fin­den­den Ver­an­stal­tungs­rei­he im Rah­men des bun­des­wei­ten Pra­xis­pro­jek­tes Stark für Er­folg” stand dies­mal der Er­go­the­ra­peut El­mar Wein­beer Rede und Ant­wort. Wohl we­gen win­ter­li­cher Stra­ßen­ver­hält­nis­se war die Run­de klei­ner als bei vor­her­ge­hen­den The­men, was den An­we­sen­den er­mög­lich­te, be­son­ders vie­le Fra­gen zu stel­len. Den al­lein­er­zie­hen­den Va­ter An­dre­as Borst aus Ebern hielt we­der Wet­ter noch der re­la­tiv wei­te Weg ab, ge­mein­sam mit sei­ner 14-jäh­ri­gen Toch­ter Anne-Cath­rin ins MGH zu kom­men. Er steu­er­te ei­ge­ne Er­fah­run­gen aus der Zeit des Her­an­wach­sens sei­ner bei­den Kin­der bei.

Gemeinsam stark für Erfolg: Experte zu Gast beim ELTERNCAFÉ: Ergotherapeut Elmar Weinbeer

Kers­tin An­ken­brand, An­dre­as Borst, Li­lya­na Zösch und Chris­tia­ne Män­ner (v. li.) nah­men die In­for­ma­tio­nen von Er­go­the­ra­peut El­mar Wein­beer (rechts) im In­ter­es­se der Kin­der in­ter­es­siert auf (Foto: Sa­bi­ne Meiß­ner)

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Demenz mittendrin”
Auftaktveranstaltung im MGH, Haßfurt

Lokale Allianzen für Menschen mit DemenzHaß­fur­ter Tag­blatt – 08.12.2012 – Chris­tia­ne Reu­ther

Helga Rohra

De­men­te sind Bür­ger, ge­hö­ren dazu, ha­ben Rech­te, ge­hen uns alle an und brau­chen un­se­re Fan­ta­sie”, so Hel­ga Roh­ra in ih­rem Schluss­wort. Als De­menz­be­trof­fe­ne hat sie im Mehr­ge­nera­tio­nen­haus in Haß­furt aus ih­rem Buch Aus dem Schat­ten tre­ten. War­um ich mich für un­se­re Rech­te als De­menz­be­trof­fe­ne ein­set­ze”, vor­ge­le­sen. (Foto: Chris­tia­ne Reu­ther)

HASSFURT. De­menz war und ist mein Le­ben und ich kann im­mer noch la­chen”, äu­ßer­te sich Hel­ga Roh­ra. Auf Ein­la­dung des Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses Haß­furt hat sie als De­menz­be­trof­fe­ne im Rah­men der Auf­takt­ver­an­stal­tung De­menz mit­ten­drin” aus ih­rem Buch Aus dem Schat­ten tre­ten. War­um ich mich für un­se­re Rech­te als De­menz­be­trof­fe­ne ein­set­ze”, vor­ge­le­sen.

Mit 53 Jah­ren hat Hel­ga Roh­ra die Dia­gno­se ge­stellt be­kom­men: Lewy-Body-De­menz. Als Mensch wie je­der an­de­re hat sie plötz­lich ge­merkt, dass et­was nicht mit ihr stimmt.

Die Ge­schich­te nimmt vor­weg, was vie­len be­vor­steht: Früh­dia­gno­se ohne Ur­sa­chen­be­hand­lung aber auch wie man mit der Er­kran­kung ver­ant­wort­lich lebt, ohne nai­ven Glau­ben an ein Wun­der­mit­tel. Fer­ner weist die Au­torin als un­wahr­schein­lich wil­lens­star­ke Per­sön­lich­keit dar­auf hin, wel­che Hür­den Men­schen mit De­menz in der Ge­sell­schaft über­win­den müs­sen.

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